Bitcoin-Wale haben ihre Transaktionsaktivität in den vergangenen zwei Tagen reduziert, kurz bevor der Bitcoin-Kurs unter 63.000 US-Dollar rutschte.
Am 23. Juni lag die Gesamtzahl der Bitcoin-Wal-Transaktionen (im Wert von jeweils über 100.000 US-Dollar) in den beiden Tagen zuvor bei 9.923, ein Rückgang um 42 Prozent gegenüber den 17.091 Transaktionen, die in den beiden Tagen zuvor verzeichnet wurden, wie aus Daten von Santiment hervorgeht.
Diese Veränderung im Verhalten der Wale kommt zu einer Zeit, in der der Kurs von Bitcoin von 64.685 US-Dollar auf 63.422 US-Dollar fiel und seitdem weiter auf unter 62.000 US-Dollar gesunken ist, laut Daten von CoinMarketCap.

Die Whale-Trader, die auf den zukünftigen Bitcoin-Kurs wetten, haben sich laut CryptoQuant-CEO Ki Young Ju ebenfalls zurückgezogen.
"Whale-Trader an Derivatbörsen sind im Risk-Off-Modus", erklärte Ki in einem Post vom 23. Juni. Dieser Begriff beschreibt eine bärische Veränderung der Marktstimmung.

Ki wies darauf hin, dass der Inter-Exchange Flow Pulse (IFP) aufgrund des Rückgangs "rot" wurde. Der IFP verfolgt die Bitcoin-Bewegungen zwischen Spot- und Derivatbörsen und spiegelt die Marktstimmung wider.
Wenn der IFP rot wird, deutet das auf eine Zunahme der Händler hin, die ihre Bitcoin von Derivatbörsen abziehen.
Krypto-Index schwenkt von Gier auf neutral
Der Crypto Fear and Greed Index, der die Stimmung auf dem Kryptomarkt misst, fiel auf einen "neutralen" Wert von 51 und damit auf den niedrigsten Stand seit 51 Tagen, seit Bitcoin unter die wichtige Marke von 60.000 US-Dollar auf 59.122 US-Dollar gefallen ist.
Die Bitcoin-ETFs verzeichneten in den vergangenen sechs Handelstagen ebenfalls eine Reihe von Abflüssen, laut Farside-Daten. Der größte Abfluss in diesen sechs Tagen belief sich am 13. Juni auf 226,2 Millionen US-Dollar.
ndererseits betrachten andere Analysten verschiedene Indikatoren als positiv für den Bitcoin-Kurs.
"Die Bitcoin Sell-side Risk Ratio hat Niveaus erreicht, die signalisieren, dass es Zeit für den Markt ist, sich zu bewegen", so der leitende Analyst von Glassnode James Check, auch bekannt als "Checkmatey", am 23. Juni in einem Post.
"Alle Gewinne, die mitgenommen werden sollten, wurden mitgenommen. Das Gleiche gilt für die Verluste", fügte er hinzu. Er erklärte außerdem, dass Bitcoin "eine neue Preisspanne finden muss, um das Feuer der Angst, Gier, Panik oder Euphorie zu schüren."
Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung oder Empfehlung dar. Jede Investition und jeder Handel geht mit Risiken einher und man sollte selbst recherchieren, bevor man eine Entscheidung trifft.
Melde dich bei unseren Sozialen Medien an, um nichts zu verpassen: X, YouTube, Instagram und Telegram – aktuelle Nachrichten, Analysen, Expertenmeinungen und Interviews mit Fokus auf die DACH-Region.