Krypto-Börse Bithumb verbietet Konten aus 11 Ländern

Nutzer aus 11 NNCT-Ländern haben effektiv ab nächsten Monat keinen Zugriff mehr auf die Leistungen der Korea-Börse Bithumb.

Die Krypto-Börse Bithumb wird ab dem 28. Mai im Zuge neuer Anti-Geldwäsche-(AML)-Praktiken die Nutzerkonten aus 11 Ländern sperren, wie eine offizielle Ankündigung verlauten lässt.

Bithumb verbannt Nutzer aus 11 Ländern und bezieht sich auf "globale Anti-Geldwäsche-Bemühungen".

In einer Pressemitteilung vom 27 März bestätigt Bithumb, dass die Bürger aus jenen Staaten, die eine Initiative für nichtkooperative Länder und Gebiete (NCCT) bilden, die Dienste der Börse effektiv ab dem 28. Mai nicht mehr nutzen können. Bithumb ist zurzeit die fünftgrößte Börse der Welt, gemessen an den Daten zum Handelsvolumen von CoinMarketCap.

Neue Kontoanträge werden ab Montag abgelehnt und vorhandene Konten sollen bis zum 21. Juni gelöscht werden.

Bithumb erklärte die Entscheidung mit "globalen Anti-Geldwäsche-Bemühungen".

"NCCT-Nutzer werden daran gehindert, die Börse zu nutzen, so dass Kryptowährung nicht zur Finanzierung des internationalen Terrorismus verwendet wird", heißt es in der Pressemitteilung.

Die NCCT umfasst Länder, die nicht den AML-Standards entsprechen, die von der Arbeitsgruppe für finanzielle Maßnahmen gegen Geldwäsche (FATF) festgelegt wurden - ein Gremium, das von der damaligen G7 in den 1980er Jahren eingerichtet wurde.

Zu den Gerichtsbarkeiten, die Bithumb anstrebt, gehören Iran, Äthiopien, Irak, Serbien, Sri Lanka und Tunesien.

"Wir werden unsere eigenen Regeln konsequent durchsetzen und unsere Investoren schützen, und wir werden aktiv mit den Behörden zusammenarbeiten", fügte ein Sprecher von Bithumb hinzu.

Südkoreas Börsen sind seit Ende 2017 mit vehementen Anforderungen zur Einhaltung von Vorschriften konfrontiert. Diese umfassen neue Standards unter anderem für die Besteuerung und Identitätsverifizierung, während die Autoritäten versuchen, den Krypto-Markt so schnell wie möglich zu standardisieren und zu sichern.

Bithumb propagiert weiterhin die private Nutzung von Kryptowährungen und will wie Akzeptanz in dem Sektor durch diverse Partnerschaften mit wichtigen Geschäftspartnern weiter stärken, wie Cointelegraph im April berichtete.

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