BitPay setzt Verbot von bestimmten Aktivitäten auf Plattform durch

Nach der Aktualisierung der Nutzungsbedingungen am 2. Februar, sind explizite Inhalte und andere verwandte Dienstleistungen verboten worden. Der Zahlungsabwicklungsdienst BitPay hat diese Woche bereits begonnen, das Verbot durchzusetzen.

Pornodarstellerin und Reddit-Nutzerin Sexy_Saffron hat am 24. Februar auf dem Subreddit /r/bitcoin einen Screenshot von einer Email von BitPay gepostet. In dieser hieß es, dass ihr Account am 25. April deaktiviert wird, da sie darauf sexuelle Inhalte veröffentlicht.

Sexy_Saffron schrieb in einem Kommentar, dass der Grund für das Verbot wahrscheinlich die Tatsache ist, dass "sobald sie XXX-Zahlungen erlauben, werden sie zu einem "hochriskanten" Zahlungsabwicklungsdienst, was wiederum ihre Kosten mit der Fiat-Welt erhöht."

Die neuen Nutzungsbedingungen vom 2. Februar beinhalten eine Liste der Dienste, die von der BitPay-Plattform als "verbotene Aktivitäten" betrachet werden:

"Verkauf von Narkotika, Forschungschemikalien oder jegliche kontrollierte Substanzen; Verkauf von Bargeld oder Bargeld-Äquivalenten [...]; Verkauf oder Handel mit virtuellen Währungen; Gegenstände, die gegen geistige Eigentumsrechte verstoßen oder diese verletzen; Munition, Schusswaffen, Sprengstoffe (auch Feuerwerkskörper) oder Waffen [...]; Transaktionen, die persönliche Informationen über Dritte offenlegen; Transaktionen, die Pyramiden-, Ponzi- oder andere "schnelles Geld"-Schemen unterstützen; Transaktionen, die mit Cloud-Mining in Verbindung stehen; Angebot von Kredit- und Schuldenrückzahlungsdienstleistungen; jegliche Dienstleistung, die mit BitPay konkurriert; explizite, sexuelle Inhalte; Verkauf von Kratom oder Nootropics."

Die folgenden Dienste sind erlaubt, wenn BitPay diesen schriftlich zugestimmt hat: Beteiligung an ausländischen Börsenaktivitäten, Verkauf von Bitcoin (BTC)-Mining-Hardware, Bereitstellung von Währungsdienstleistungen, Kauf von Lotterieverträgen und Tranksaktionen, die mit Glücksspiel zu tun haben.

Bitcoin und Kryptowährungen werden oft als beliebte Mittel für Geldwäsche und Betrug charakterisiert. Doch eine Studie vom Januar dieses Jahres zeigte, dass weniger als ein Prozent der BTC-Transaktionen mit Geldwäsche zu tun haben.

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