Bitstamp leitet Untersuchung nach großem BTC-Verkauf ein

Die große Kryptobörse Bitstamp hat eine Untersuchung eingeleitet, nachdem ein großer Bitcoin-Verkaufsauftrag (BTC) das Orderbuch stark beeinträchtigt hatte, wie das Unternehmen in einem Tweet am 17. Mai bekannt gab.

Bitstamp meldete die Ausführung eines großen Verkaufsauftrags in BTC in US-Dollar (USD) auf seiner Plattform, wie die Börse heute schrieb.

Während das Unternehmen die Details der Transaktion nicht spezifiziert hat, war der Preis für Bitcoin laut Daten der Handelsanalyseplattform TradingView in weniger als 30 Minuten zuvor um etwa 20% von rund 7.000 Euro auf 5.900 Euro gesunken. Kurz nach dem Crash ist der Bitcoin-Preis wieder gestiegen, stabilisierte sich jedoch unter 6.600 Euro.

Bitstamp meldete, dass die Plattform ordnungsgemäß funktionierte.

BTC / USD-Chart auf Bitstamp am 17. Mai

BTC / USD-Chart auf Bitstamp am 17. Mai. Quelle: TradingView

Laut Krypto-Nachrichtenagentur The Block führte der Verkaufsauftrag bei Bitstamp zu einer Liquidation von Long-Positionen in Höhe von 220 Mio. Euro an der BitMEX Börse, was zu weiteren Preisrückgängen an anderen Crypto-Börsen führte.

Wie Forklog mitteilt, enthielt der Verkaufsauftrag bei Bitstamp 5.000 Bitcoins, die zu 5.550 Euro verkauft wurden. Einige Mitglieder der Krypto-Community schlugen vor, dass der Verkaufsauftrag versehentlich getätigt wurde, da der Eigentümer des Auftrags sein Bitcoin für 7.300 Euro anstelle von 5.550 Euro verkaufen wollte.

Bitcoin ist in den letzten 24 Stunden um rund 10% gesunken, nachdem sie gestern bei rund 7.300 Euro gehandelt worden war. Laut Daten von CoinMarketCap verzeichnen 19 der Top-20-Kryptos nach Marktkapitalisierung erhebliche Verluste.