Umfrage ergibt: Blockchain-Akzeptanz in IoT-Branche 2018 mehr als verdoppelt

Die Blockchain-Einführung in der Internet der Dinge (IoT)-Branche hat sich in den letzten 12 Monaten mehr als verdoppelt, wie eine Umfrage des großen niederländischen Cybersicherheitsunternehmens Gemalto am 15. Januar ergab.

Der Umfrage zufolge wenden sich Unternehmen in der IoT-Branche zunehmend der Blockchain-Technologie zu, wobei sich die Einführung der Blockchain in den letzten 12 Monaten von 9 auf 19 Prozent mehr als verdoppelt hat.

Gemalto befragte Berichten zufolge 950 Entscheidungsträger aus der Informationstechnologie (IT) und der Wirtschaft weltweit. Laut den Angaben aus der Umfrage sind 90 Prozent der Unternehmen der Meinung, dass die IoT-Gerätesicherheit für Kunden eine wichtige Rolle spiele, und 79 Prozent fordern robustere, von der Regierung herausgegebene Sicherheitsrichtlinien.

Im Bericht heißt es, dass die Branche vermutlich darauf wartet, dass die Regierungen Regulierungen schaffen und sich Blockchain als potenzielle Lösung zuwendet. Fast ein Viertel (23 Prozent) der Befragten glaubt, dass diese Technologie "eine ideale Lösung zur Sicherung von IoT-Geräten wäre".

Darüber hinaus gaben 91 Prozent der Unternehmen, die derzeit Blockchain-Technologie nicht einsetzen, an, dass sie wahrscheinlich in Zukunft eine Einführung in Betracht ziehen.

Jason Hart, der Leiter für Technologie und Datenschutz bei Gemalto, erklärte in der Zusammenfassung der Umfrage:

"Unternehmen spüren deutlich den Druck, dass sie die wachsende Menge an Daten, die sie sammeln und speichern, schützen müssen. Es ist durchaus eine positive Sache, dass sie versuchen, diese Herausforderung zu meistern, indem sie mehr in Sicherheit investieren, etwa in Blockchain. Doch sie brauchen eine direkte Führung, um sicherzustellen, dass sie sich nicht selbst gefährden."

Gemalto ist laut Pressemitteilung weltweit führend im Bereich der digitalen Sicherheit, ist in 180 Ländern tätig und erzielte 2017 einen Umsatz von 3 Mrd. Euro.

Wie Cointelegraph im September letzten Jahres berichtete, hat das Blockchain-Konsortium R3 eine von Gemalto entwickelte digitale ID-Anwendung auf der neuesten Version seiner Blockchain-Plattform Corda eingesetzt.

Im Oktober 2017 berichtete Cointelegraph, dass die Amazon Web Services-Suiten bei Gemalto und Aviva gehackt wurden. Bei diesem Angriff ging es darum, Kryptowährung zu minen.