Block.one, der Entwickler von , hat 30 Mio. US-Dollar für eine Domain bezahlt, die für das Blockchain-basierte soziale Netzwerk des Unternehmens reserviert werden soll. Dies geht am 18. Juni aus Dokumenten hervor, die bei der amerikanischen Börsenaufsicht SEC eingereicht wurden.

Laut den Dokumenten, die über die Firma MicroStrategy eingereicht wurden, hat sich Block.one die Webseite „voice.com“ sichern lassen, entsprechend dem Namen des sozialen Netzwerkes, das „Voice“ heißen soll. Der Web-Dienstleister GoDaddy hat den Registrierungsvorgang wohl schon am 30. Mai 2019 abgewickelt.

In einer offiziellen Mitteilung erklärt Marge Breya, die leitende Vize-Präsidentin und Marketing Chefin von MicroStrategy, was die Absicht hinter diesem Schritt ist:

„Das Wort Voice [Dt.: Stimme] ist einfach und universell verständlich. Außerdem ist es allgegenwärtig und bringt als Suchbegriff mehrere Milliarden Ergebnisse hervor. Eine hochwertige Domain wie Voice.com erhöht die Aufmerksamkeit einer Marke ungemein und kann als Katalysator wirken, der den Marktwert eines Unternehmens massiv beschleunigt.“

Wie zuvor berichtet, hatte Block.one im Juni erste Pläne zu Voice offengelegt. Demnach soll das soziale Netzwerk auf der EOS Blockchain basieren, was für mehr Transparenz sorgen soll als übliche Social-Media Plattformen.

Soziale Netzwerke finden mittlerweile aber auch Gefallen an der Blockchain-Technologie, so hat Facebook gestern erst das Whitepaper für die hauseigene Kryptowährung vorgestellt, die unter dem Namen „Libra“ laufen soll.

Im Anschluss an die Ankündigung des Konzerns hatte sich Bruno Le Maire, der französische Minister für Wirtschaft und Finanzen, kritisch gegenüber dem neuen Facebook Projekt geäußert und meinte, dass „die Herausgabe von Währungen nicht privaten Konzernen zufallen darf“.

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