Bloomberg: SEC fordert zwei ETF-Fonds zur Namensänderung auf

Die US-amerikanische Börsenaufsicht SEC forderte Berichten zufolge zwei Fonds dazu auf, das Wort „Blockchain“ aus ihren Namen zu entfernen. Dies geht aus einem Bericht von Bloomberg am 12. April hervor, in dem Quellen zitiert wurden, die mit der Angelegenheit vertraut sind.

Die Exchange Traded Funds (ETFs) sowohl der Amplify- als auch der Reality-Aktien erwähnten angeblich Blockchain in frühen Anmeldungen. Laut Bloomberg wurden die beiden Fonds am Ende 2018 in letzter Minute dazu aufgefordert, ihren Namen zu ändern.

Trotz der Beseitigung des Wortes „Blockchain“ beziehen sich die Ticker der Fonds immer noch auf die Technologie. Ampilfyts Fonds werden als BLOK gehandelt, während das Produkt als "ETF für die gemeinsame Datennutzung" bezeichnet wird. Reality Shares verwenden den Titel BLCN, wobei das Produkt als "Nasdaq NexGen Economy-ETF" bezeichnet wird.

Darüber hinaus behauptet Bloomberg, dass es andere Fonds im Zusammenhang mit der Blockchain gab, die schließlich ihren Namen aufgrund der Bitte der SEC geändert haben.

Gemäß dem Investment Company Act von 1940 sind die Emittenten verpflichtet, keine "irreführenden" Namen zu verwenden. Im Jahr 2001 verabschiedete die SEC die Namensregel (Regel 35d), um die Leitlinien zu präzisieren. Die Fonds müssen daher sicherstellen, dass mindestens 80 Prozent des Vermögens mit der Beschreibung in ihren Namen übereinstimmen.

Bloomberg zufolge ist die SEC aufgrund der wachsenden Anzahl von ETFs, die von Fonds aufgelegt wurden, die in eine breite Palette von Projekten und Dienstleistungen investieren möchten, in höchster Alarmbereitschaft. Die Anzahl der Vermögenswerte in diesen Fonds hat sich zwischen 2014 und 2018 fast verdreifacht, und 2018 waren mehr als 10% der neuen ETFs auf ein bestimmtes Thema ausgerichtet, heißt es in den Medien.

Wie Cointelegraph zuvor berichtete, hatte die SEC Anfang 2018 gewarnt, dass US-amerikanische Unternehmen, die ihren Namen ändern und das Wort „Blockchain“ verwenden, bald von den Aufsichtsbehörden einer genaueren Prüfung unterzogen werden.

Der Vorsitzende der SEC, Jay Clayton, stellte kürzlich fest, dass die Kryptoindustrie in nächster Zukunft im Fokus der Regulierungsbehörde bleiben wird. Er glaubt, dass es für die Branche einen Weg gibt, die bundesstaatlichen Wertpapiergesetze einzuhalten.

Anfang April veröffentlichte die SEC Leitlinien zur Feststellung, ob digitale Vermögenswerte Investmentverträge darstellen. Die Agentur gab auch an, dass eine Initial Coin Offering vom Startup TurnKey keine Vermögenswert darstelle.