As the massive protests in Belarus continue after a controversial election that saw President Alexander Lukashenko extend his mandate, questions arose about how Belarus could deal with potential U.S. and European Union sanctions and how cryptos such as Bitcoin and Ethereum could help bypass them.
Während die Proteste nach der Wahl in Belarus (Weißrussland), durch die der umstrittene Präsident Alexander Lukashenko weiterhin im Amt bleibt, anhalten, stellt sich nun die Frage, wie das gespaltene Land auf drohende Sanktionen durch die USA und die Europäische Union reagiert und inwiefern Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum helfen könnten, diese zu umgehen.
Ein Artikel des russischen Nachrichtenportals RBC kommt zu dem Schluss, dass Kryptowährungen für die weißrussische Regierung keine effektive Methode wären, um Sanktionen aus Washington und Brüssel entgegenzuwirken. Laut dem Guardian sind Sanktionen seitens der EU bereits beschlossene Sache.
Valeri Petrov, der Vize-Präsident für Marktentwicklung im Russischen Verband der Blockchain- und Kryptobranche, meint, dass Kryptowährungen zwar immerhin „eine realistische Option“ darstellen, allerdings nur solange deren Einsatz „nicht gegen die bestehende Rechtslage im In- und Ausland verstößt“.
Belarus gilt als Krypto-freundlich, was daran ersichtlich ist, dass die heimische Branche immer mehr wächst und eine zunehmend attraktive Geschäftsmöglichkeit bietet.
Auch die Regierungsbehörden des Landes setzen verstärkt auf Digitalisierung, weshalb diese für eine bevorstehende OSZE-Konferenz in Berlin eine Resolution für digitale Wirtschaft vorlegen wollen.
Erst im Juli hat Belarus ein Gesetz verabschiedet, das verschiedene moderne Informationstechnologien fördern soll, darunter auch Krypto und Blockchain. Durch das neue Gesetz sollen allen voran internationale Investoren dafür begeistert werden, in dem Land an den neuen Technologien zu arbeiten.
Experte Petrov verweist im Rahmen des Artikels derweil auf den Iran und Venezuela, was die Umgehung von Sanktionen mit Kryptowährungen angeht. Dabei sieht er diese lediglich als „palliatives“, also schmerzlinderndes, Mittel, das das eigentliche Problem jedoch nicht löst.
Selbst sein Kollege Nikita Zuboreb, Analyst bei der russischen Kryptobörse Bestchange, sieht Kryptowährungen nur als „Pflaster“ für eine Wirtschaft, die von Sanktionen hart getroffen werden würde.
Nichtsdestotrotz sieht er die IT-Infrastruktur von Belarus „als besser entwickelt und vorbereitet“ als bei vergleichbaren Ländern an, weshalb Präsident Lukashenko womöglich doch auf diese Strategie setzen könnte.
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