Peking: Security Token Offerings werden als „illegal” eingestuft

Der Direktor der Finanzaufsicht der Stadtverwaltung von Peking hat eine Warnung ausgesprochen, in der es heißt, dass Kapitalbeschaffung per Security Token Offerings (STOs) als „illegal“ eingestuft wird. Dies berichtet die Pekinger Zeitung Caijing am 1. Dezember.

Die Finanzaufsicht von Peking hat am 1. Dezember eine Konferenz namens „Global Wealth Management Forum 2018“ abgehalten, auf der Huo Xuewen, Direktor der Behörde, die Risiken der Kapitalbeschaffung durch STOs hervorhob.

„Ich spreche eine Warnung aus, an jeden, der vorhat, ein STO in Peking herauszugeben. Tun Sie dies nicht in Peking. Sollten Sie es doch in Peking tun, dann wird dieses wegen illegaler Finanzgeschäfte unterbunden.“

Letzten Monat hat die chinesische Zentralbank, die People’s Bank of China (PBoC), ebenfalls eine Warnung veröffentlicht, diese bezog sich auf „Spekulation, Marktmanipulation und ähnliche Tatbestände“, die mit Blockchain-Finanzgeschäften in Verbindung stehen. Cointelegraph hatte auch hier am 7. November berichtet.

Im Sommer hat der Vorsitzende der Abteilung für internationale Angelegenheiten bei der chinesischen Aufsichtsbehörde für Versicherungen und Banken in diesem Kontext gesagt, dass „Blockchain eine nützliche Innovation ist, was aber nicht bedeutet, dass dies auch für Kryptowährungen zutrifft“.

Die thailändische Börsenaufsicht (SEC) hat in den vergangenen Tagen gleichsam Stellung zu STOs bezogen, und wies darauf hin, dass diese gegen die geltende Gesetzeslage des Landes verstoßen würden.