Die Organisatoren einer chinesischen Blockchain-Konferenz, der die Polizei plötzlich ein Ende machte, haben Gerüchte zurückgewiesen, laut denen sie ein mutmaßlich betrügerisches Initial Coin Offering (ICO) zur Veranstaltung eingeladen haben. Das geht aus einem Bericht der lokalen Nachrichtenagentur YMTMT.com vom Donnerstag, 12. April, hervor.
Laut lokalen Medienberichten sagten die Organisatoren hinter dem Global Fintech & Blockchain China Summit 2018 (GFBCS) in Shanghai, PTP International, dass der einzige Grund, den die Polizei für die Razzia angegeben habe, "Sicherheitsrisiken" seien.
"Wir untersuchen die Gründe für die Beendung der Veranstaltung", zitiert YMTMT.com PTP.
Zwar sind viele Aspekte bei Kryptowährungen in China weiterhin illegal, aber dennoch haben Blockchain und Fintech wesentlich mehr Handlungsspielraum. Dabei versuchen verschiedene chinesische Konferenzen weiterhin ein internationales Publikum zu erreichen.
Medienberichten zufolge gab es zu GFBCS Meinungsverschiedenheiten aufgrund der mutmaßlichen Teilnahme eines ungenannten ICO-Betreibers, von dem die Teilnehmer behaupteten, dass sie GEld durch diesen verloren hätten.
Einige der Anwesenden informierten daraufhin die Behörden, was laut lokalen Berichten dazu führte, dass die Veranstaltung durch die Polizei gestürmt wurde.
PTP versprach, die Leute über die Situation auf dem Laufenden zu halten und eine mögliche Umplanung des restlichen Teils der Konferenz. Die Community wurde auch dazu aufgerufen, "Gerüchte" nicht zu glauben oder zu verbreiten.
"Das ist eine seriöse Veranstaltung und es gibt keine rechtlichen Probleme in Bezug auf die Inhalte", fuhr das Unternehmen fort.
"Bitte verbreiten Sie keine Gerüchte oder hören Sie nicht auf Gerüchte, die von skrupellosen Medien verbreitet werden."
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