China: Zentralbank und Regierung warnen vor betrügerischen Krypto-Systemen

Mehrere chinesische Behörden haben in einem Bulletin vom Freitag, 24. August, deutlich vor illegalen Kapitalbeschaffungsversuchen gewarnt, die mutmaßlich mit der Kryptowährungsbranche im Zusammenhang stehen.

Das Dokument ruft die Öffentlichkeit dazu auf, "vernünftig" in Hinsicht auf Blockchain-bezogene Informationen zu sein. Dabei hat das Dokument Alarm gegen "gesetzlose Organisationen" geschlagen, die versuchen, sich "mit Hilfe einer Tarnung als 'Finanzinnovation' und 'Blockchain'" zu bereichern, und die "virtuelle Währungen", "virtuelle Vermögenswerte" und "digitale Vermögenswerte" in Umlauf bringen.

Autoren dieses Dokuments sind die chinesische Bankenaufsichtsbehörde, das Ministerium für öffentliche Sicherheit und die Volksbank von China (PBoC).

"Solche Aktivitäten basieren nicht wirklich auf Blockchain-Technologie, sondern auf spekulativen Blockchain-Konzepten für illegale Kapitalbeschaffung, Pyramidensystemen und Betrug", heißt es darin.

Das Dokument erscheint nur wenige Tage, nachdem die Behörden in Peking angekündigt haben, dass sie die Absicht haben, den inländischen Zugang zu Kryptowährungsunternehmen im Ausland noch stärker zu blockieren.

124 weitere Plattformen sollen zu Chinas großer Firewall hinzugefügt werden, während die Regierung zusätzlich Maßnahmen ergreift, um andere Aktivitäten zu unterbinden, die gleichbedeutend mit der Unterstützung von Kryptowährung sein könnten.

"Das Geld für diese illegalen Aktivitäten liegt meist im Ausland und die Überwachung und Verfolgung ist sehr schwierig", räumt das aktuelle Dokument indessen ein.

Obwohl sich die PBoC auf wirklich illegale Aktivitäten konzentriert, sorgt sie dafür, dass ehrliche Kryptowährungsunternehmen, ICO-Systeme und ähnliche Betreiber weiterhin unerwünscht in China sind. Diese Linie wird verfolgt, seit im vergangenen Jahr die Verbote für verschiedene Bereiche der Branche in Kraft getreten sind.