China ködert internationale Start-ups mit seinem neuem Blockchain-Inkubator

JD.com nennt die ersten vier Start-ups für sein Blockchain-Inkubationsprogramm Al Catapult in einer am Dienstag, den 27. Februar, veröffentlichten Pressemitteilung an. JD.com ist Chinas größter Onlinevertrieb und stationärer Retailer.

In Bejing sollen im Laufe des Programms neue Applikationen für die Bereiche Blockchain und künstliche Intelligenz (AI) entwickelt werden. Dies geschieht laut Pressebericht in Zusammenarbeit mit Kandidaten aus Australien sowie der UK.

JD baut auf die etablierte chinesischen Infrastruktur. Der Retailer plane "mit innovativen Blockchain-Start-ups zusammenzuarbeiten, um neue Unternehmen zu gründen und praktische Applikationen und Technologien in großem Maßstab zu entwickeln und zu testen."

"JD befindet sich in der einzigartigen Position, um das Potenzial von KI und Blockchain direkt im globalen Handel zu erforschen", kommentierte Bowen Zhou, Vizepräsident der AI-Plattform und Forschungsabteilung des Unternehmens, im Rahmen der Veröffentlichung.

"Wir freuen uns darauf, mit einigen der innovativsten Start-ups der Welt zusammenzuarbeiten, um zu erkunden, wie wir solch innovative Technologien für die Zukunft des Einzelhandels und anderer Branchen skalieren können."

Zu den teilnehmenden Start-ups gehören unter anderem Australiens Blockchain-basierter Service-Marktplatz CanYa sowie britische Zahlungs- und ID-Plattform-Nuggets.

Die Eröffnung von Al Catapult ist mehr als nur JDs neuster Vorstoß in die Blockchain-Sphäre nach Partnerschaften von verschiedenen Tochtergesellschaften wie JD Finance. Es symbolisiert den zunehmende Wettbewerb um Einfluss auf dem chinesischen Binnenmarkt.

Die chinesischen Mischkonzerne Tencent and Baidu haben ebenfalls ihre Geschäftsbeziehungen ausgebaut und forcieren eine engere Zusammenarbeit mit der aufkommenden Technologie.

  • Folgen Sie uns auf: