CME: Volumen der Bitcoin-Optionen seit Start verdoppelt

Die Bitcoin (BTC)-Optionen der CME Group haben in der ersten Woche nach ihrer Einführung ihr Handelsvolumen mehr als verdoppelt, wie aus Daten hervorgeht. 

Laut den Zahlen, die die Firma vorlegte, ist das Volumen der Bitcoin-Optionen in den sieben Tagen nach ihrer Einführung am 13. Januar in die Höhe geschossen.

BTC-Futures-Optionen klettern höher

Am 17. Januar belief sich das Volumen auf 122 Kontrakte im Wert von 610 BTC (5,27 Mio. US-Dollar). Zum Vergleich: Am ersten Tag belief sich das Volumen auf 55 Kontrakte oder 275 BTC (2,37 Mio. US-Dollar). 

Der Open Interest bei den Optionen belief sich am Freitag auf 219 Kontrakte, was 1.095 BTC (9,45 Mio. US-Dollar) entspricht.

Open Interest bei Bitcoin-Optionen

Open Interest bei Bitcoin-Optionen. Quelle: Skew-Märkte/ Twitter

Wie Cointelegraph berichtete, betrachtete die CME ihre Optionen bereits bei der Einführung als "Erfolg". In Kommentaren hieß es, dass die Zahlen signalisieren würden, dass institutionelle Investoren sich für Bitcoin-Futures interessieren. 

Auch die Futures selbst verzeichneten zum Ende der vergangenen Woche eine starke Entwicklung. Die CME konnte ein Gesamtvolumen von 7.245 Kontrakten (36.225 BTC oder fast 313 Mio. US-Dollar) verzeichnen. Bakkt konnte über den Tag 15,2 Mio. US-Dollar verzeichnen.

Ende letzter Woche gab es einen stetigen Rückgang für Bakkt, wie aus Daten der Social-Media-Ressource Bakkt Volume Bot hervorgeht. 

Binance wegen Token-Verbrennungen verägert

Die Volumen der CME verblassen im Vergleich zu Binance. Die Börse ist derzeit unter prominenten Leuten aus der Kryptowährungsbranche wegen ihrer Futures-Statistik umstritten ist, weil sie sehr große Volumen gemeldet hat.

Laut der Webseite von Binance wurden allein in den vergangenen 24 Stunden 111.000 BTC (959 Mio. US-Dollar) in Bitcoin-Futures gehandelt. Das Volumen stellt sogar die Spotmärkte von Binance in den Schatten. Das Volumen der Futures ist dabei drei Mal so hoch, wie jüngste Daten zeigen.

Gleichzeitig soll es eine Diskrepanz in der Art und Weise geben, wie Binance ihren firmeneigenen Token Binance Coin (BNB) verbrennt. Ein Kritiker warf der Börse daraufhin vor, ein falsches Spiel zu spielen. 

Binance sagt, dass die BNB-Token in jedem Quartal in Relation zu ihren gesamten Quartalsgewinnen verbrannt werden. Im September wurden hierbei allmählich Futures-Produkte miteinbezogen.

In einem Tweet am Dienstag jedoch hob Tim Copeland, ein Journalist der Krypto-Medienplattform Decrypt, hervor, dass es im Whitepaper eine Änderung gab. Damit wies er nach, dass Binance den BNB-Token auf Grundlage des Volumens und nicht auf Grundlage des Gewinns verbrennt. 

"Dies wurde vor einiger Zeit stillschweigend aus dem Whitepaper entfernt. Zumindest im ersten Jahr traf das zu. Daher könnten die Gewinnschätzungen nicht korrekt sein", warnte er.