Neue Funktionen: Kaleido bringt B2B-Tech-Stack auf den Markt

Kaleido hat einen neuen Business-zu-Business (B2B)-Technologie-Stack auf den Markt gebracht. Damit will die Firma andere Unternehmen dabei unterstützen, "ihre wichtigsten Zahlungssysteme und Lieferketten neu zu erfinden", wie aus einer Pressemitteilung vom 15. Mai hervorgeht, die Cointelegraph vorliegt.

Das Unternehmen, das von ConsenSys unterstützt wird, sagte, dass der Stack die notwendigen Tools und Technologien umfasse, die Unternehmen brauchen, um moderne Netzwerke aufzubauen. Diese würden betriebliche Verbesserungen und neue Einnahmequellen mit sich bringen.

Laut Kaleido können Unternehmen, die die Plattform nutzen, ganz einfach Vermögenswerte durch die Ausgabe von eigens angepassten Token digitalisieren. Es gibt außerdem weitere Funktionen, wie etwa eine Anlagenregistrierung, einen Dokumentenspeicher und einen App-zu-App-Messengers. Diese sind äußerst benutzerfreundlich und leicht zu bedienen. Das Unternehmen sagt darüber hinaus, dass Unternehmen kein Fachwissen mehr benötigen würden, um dezentrale Anwendungen zu entwickeln und die Vorteile von diesen zu genießen.

Steve Cerveny, der Gründer und CEO von Kaleido, erklärte:

"Blockchain eröffnet Unternehmen einen bedeutend besseren Weg, das uralte Problem im Zusammenhang mit vertrauensvollem und transparentem Handeln zu lösen. Die führenden Netzwerke, mit denen wir zusammenarbeiten, erkennen die Vorteile der Technologie, bevor es alle anderen tun."

Kaleido behauptet, dass die Firma multinationalen Konzernen wie T-Mobile, Heineken, Sony, Shell und Fox dabei geholfen habe, Blockchain-basierte Lösungen in ihren Unternehmen zu implementieren.

Im November haben Kaleido und Amazon Web Services einen Marktplatz eröffnet, der Unternehmen bei der Implementierung von Blockchain-Lösungen unterstützt. Damit sollen die erforderlichen, selbst geschriebenen Codes bei der Erstellung von Blockchain-Projekten überflüssig werden.

Im vergangenen Mai veröffentlichte die Enterprise Ethereum Alliance ihren Architekturstack, der zur Standardisierung der Spezifikationen für auf Ethereum basierende Unternehmensanwendungen entwickelt wurde. Der Gruppe gehören Hunderte von Großunternehmen, wie etwa Santander und JPMorgan, an.