Die Kryptomärkte haben ihren Abwärtstrend fortgesetzt. Dabei ist Bitcoin (BTC) am 22. Februar kurzzeitig unter die Marke von 10.000 US-Dollar (8.100 Euro) gefallen und der Altcoin Ethereum (ETH) näher an die Grenze von 800 US-Dollar (648 Euro) gekommen. Das geht aus den Daten von CoinMarketCap hervor.
Die Gesamtmarktkapitalisierung ist ebenfalls rückläufig und lag bei Redaktionsschluss bei etwa 430 Mrd. US-Dollar (348,7 Mrd. Euro). Das ist weniger als letzte Woche, denn da hatte sie die Marke von 500 Milliarden US-Dollar (405,4 Mrd. Euro) überschritten.
Bitcoin wird derzeit bei etwas über 10.000 US-Dollar (8.100 Euro) gehandelt und ist innerhalb von 24 Stunden bis Redaktionsschluss um fast 7 Prozent zurückgegangen. Cointelegraph berichtete am Mittwoch, dass die Bitcoin-Toleranz ein Monatshoch von 34,9 Prozent erreicht hatte. Das ist ein Rekord, der heute knapp gebrochen wurde, denn laut CoinMarketCap-Daten hat BTC 39,5 Prozent erreicht.
Ethereum ist innerhalb von 24 Stunden bis Redaktionsschluss um 4 Prozent gesunken und wurde bei rund 810 US-Dollar (656 Euro) gehandelt.
Der Altcoin Ripple (XRP) hat diese Woche ebenfalls einen Sturz erlebt. Nach dem Hoch von 1,21 US-Dollar (0,98 Euro) vom Samstag, 21. Februar, liegt der Ripple aktuell nun bei 0,93 US-Dollar (0,75 Euro). Damit ist er innerhalb von 24 Stunden bis Redaktionsschluss um fast 10 Prozent gefallen.
Nach dem Start der durch Öl gedeckten Regierungs-Kryptowährung Petro in Venezuela am 21. Februar, wies der Twitter-Nutzer dark pill auf eine Kryptowährung hin, die nicht mit dem Petro in Zusammenhang steht. Er bemerkte, dass die "verlassene" Kryptowährung PetroDollar (XPD) wohl aufgrund eines ähnlichen Namens einen kurzen Kursanstieg bei CoinMarketCap hatte.
Unglaublich: Die Webseite ist abgelaufen, seit 4 Jahren keine Meldungen mehr, der Entwickler war Bryce Weiner und dieser Shitcoin steigt trotzdem, nur weil er einen ähnlichen Namen wie der venezolanische Petro hat. pic.twitter.com/dgc0lnU7Uw
— dark pill (@DanDarkPill) 22. Februar 2018
XPD ist nun innerhalb von 24 Stunden bis Redaktionsschluss um etwas mehr als 34 Prozent gesunken und wurde bei 0,03 US-Dollar (0,02 Euro) gehandelt.
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