G20: Cypherpunk Adam Back spricht über Blockchain-Vorteile

Adam Back, der den Hashcash -Proof-of-Work-System erfand und einer der ersten Menschen war, der an Bitcoin (BTC) arbeitete, sprach über den Nutzen von Blockchain auf dem G20-Gipfel. Cointelegraph Japan berichtete darüber, was Back bei einem Treffen der Finanzminister und Zentralbankpräsidenten in Japan am 8. Juni sagte.

Back, der neben dem Gouverneur der niederländischen Zentralbank saß, sagte, er glaube, dass Blockchain ein weiterer Schritt zur offenen Vernetzung sei. Finanzinstitute würden von der Technologie profitieren, weil internationale Transfers nicht mehr über zwischengeschaltete Banken mit einer fragwürdigen Kreditwürdigkeit laufen müssten.

In Fukuoka auf dem Seminar mit dem Titel "Multi-Stakeholder Governance for a Distributed Financial System" sagte Back, dass BTC und andere Krypto-Vermögenswerte "das elektronische Bargeld für die globale Internet-Welt" seien. Er fügte hinzu:

"Ich finde, sie sind noch nicht groß genug, um die Geldpolitik für Hauptwährungen wie den Euro und den japanische Yen zu beeinflussen."

Dass Back mit dabei war, wurde von Junei Murai, einer Professorin der Universität Tokyo, verteidigt. Sie moderierte die Diskussion. Er sagte:

"Es war wichtig, einen Ort zu zeigen, an dem sich verschiedene Interessengruppen treffen, um ein dezentrales Finanzsystem aufzubauen."

Die japanische Finanzdienstleistungsbehörde FSA hat Back als einen legendären Cypherpunk beschrieben, der nützliche Diskussionen über die Rolle führen könne, Krypto und Blockchain in der Zukunft spielen könnten. Back ist auch der Gründer und CEO von Blockstream, einem Blockchain-Entwicklungsunternehmen.

Nach dem G20-Gipfel wurde in einem gemeinsamen Kommuniqué, das von den Staats- und Regierungschefs unterzeichnet wurde, gefordert, dass das Board für Finanzstabilität und globale Gremien, die Standards festlegen, die Risiken im Zusammenhang mit Krypto-Vermögenswerten überwachen. Außerdem wurde davor gewarnt, dass diese zwar Vorteile für die Wirtschaft bringen könnten, aber Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung potenzielle Nebenprodukte von diesen seien.

Im Vorfeld des Treffens hatten Krypto-Fürsprecher gewarnt, dass in der Strategie des G20-Gipfels ein "Gleichgewicht zwischen Datenschutz und Konformität" gefunden werden sollte.