Die IOTA Foundation hat eine erste Alpha-Version ihrer geplanten Lösung für digitale dezentrale Identitäten veröffentlicht, so ein Blogbeitrag von IOTA vom 12. November.

Die dezentrale Identitätslösung von IOTA namens IOTA Identity soll es Diensten, Software und Geräten im Internet der Dinge (IoT) eine standardisierte Interaktion mit Identitätsnachweis ermöglichen.

Berücksichtigung wichtiger DID-Standards

Laut IOTA setzt IOTA Identity die vom World Wide Web Consortium (W3C) bislang vorgeschlagenen Standardisierungen für sogenannte “Decentralized Identifiers (DID)” und “Verifiable Credentials” vollständig um. Der Code kann von interessierten Entwicklern von der Code-Plattform GitGub heruntergeladen werden.

Eine ausführliche Dokumentation, Code-Beispiele und weiterführende Features fehlen beim frühen Release von IOTA Identity noch. IOTA will hier aber bereits in den kommenden Wochen nachbessern.

Zusammen mit IOTA Identity veröffentlicht IOTA auch den Open-Source-Code seiner während eines Hackathons der Financial Times im Frühjahr entstandenen Selv-App. Dabei handelt es sich um eine Demo-Anwendung zur Verwaltung von Gesundheitsdaten in Verbindung mit einem dezentralen digitalen Identitätsnachweis.

In diesem digitalen Gesundheitspass, der im Kontext der Corona-Pandemie entstand, können Personen selbstständig ihre persönlichen Gesundheitsdaten wie etwa Covid-Testergebnisse oder Impfnachweise verwalten.

Coordicide weiter im Fokus

Neben Projekten wie IOTA Identity fokussiert sich IOTA weiterhin auf sein Mammutprojekt “Coordicide” zur Abschaffung des bislang im Tangle benötigten Koordinators. Bis 2021 will die IOTA Foundation den Netzwerkkoordinator vollständig abschaffen. Ende September stellte IOTA das künftige Reputationssystem für Nodes namens Mana vor.