Der einflussreiche Unternehmer und Tesla-Chef Elon Musk hat seine Unterstützung für Vivek Ramaswamy, einen jungen und aufstrebenden republikanischen Präsidentschaftskandidaten, ausgesprochen.
Musk tat dies, als er auf ein aktuelles Interview des Präsidentschaftskandidaten mit dem amerikanischen Journalisten Tucker Carlson reagierte. Einen entsprechenden Videoausschnitt, der in den sozialen Plattformen unter dem Titel „Vivek Ramaswamy ist der jüngste republikanische Präsidentschaftskandidat aller Zeiten“ kursierte, kommentierte Musk, dass Ramaswamy, „ein sehr vielversprechender Kandidat“ sei.
Dies sorgte auf Grund der Reichweite des Tesla-Chefs unmittelbar für viel Aufmerksamkeit und rege Diskussionen um Ramaswamys Kandidatur, wobei auch dessen Haltung zu Kryptowährungen zum Thema wurde.
Ramaswamy ist bekannt für seine offene Haltung gegenüber digitalen Finanzen und Kryptowährungen und hat sich bereits in der Vergangenheit für eine Stärkung der Krypto-Ökonomie in den Vereinigten Staaten eingesetzt. Auf der Bitcoin 2023 Konferenz in Miami gab er folglich bekannt, dass er im Rahmen seines Wahlkampfes auch Bitcoin-Spenden annehmen wird. Damit ist er der zweite Kandidat für die US-Präsidentschaftswahlen 2024, der sich für derartige Spenden öffnet.
He is a very promising candidate https://t.co/bEQU8L21nd
— Elon Musk (@elonmusk) August 17, 2023
Auf der Konferenz stellte Ramaswamy einen QR-Code vor, der die Teilnehmer zu einem Spendenportal führt, auf dem verschiedene Spendenmöglichkeiten angeboten werden, darunter auch Bitcoin und Satoshis. Für Beiträge innerhalb der 6.600-Dollar-Grenze erhalten Spender einen exklusiven, Non-Fungible Token (NFT) als Dankeschön.
Ramaswamys Entscheidung spiegelt die von Robert F. Kennedy Jr. wider, der sich als erster US-Präsidentschaftskandidat entschieden hatte, Bitcoin-Spenden anzunehmen. Die Tatsache, dass sich inzwischen auch hochrangige politische Kandidaten für den Einsatz von Kryptowährungen entscheiden, liefert einen weiteren Beleg dafür, dass Anlageklasse eine wichtige Rolle in der zukünftigen Finanzwelt spielen wird.
Ramaswamys politische Überzeugungen decken sich mit den Forderungen der republikanischen Wählerschaft. Seine steigende Popularität hat ihn im Präsidentschaftswahlkampf in Schlagweite seines republikanischen Parteifreundes Ron DeSantis gebracht, der seinerseits als Gouverneur von Florida für seine Offenheit gegenüber Krypto bekannt ist.
Dennoch ist Ramaswamys Ausflug in die Politik nicht frei von Hürden. Er sieht sich derzeit mit rechtlichen Hindernissen in Form von zwei Klagen ehemaliger Mitarbeiter von Strive Asset Management konfrontiert, einer Firma, die er mitbegründet hat. Diese Mitarbeiter behaupten, dass sie während ihrer Beschäftigung bei der Firma gezwungen wurden, gegen das Wertpapierrecht zu verstoßen.
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