Ethereum-Hackerattacken nehmen zu, Kurs verharrt unter 100 US-Dollar

Eine neue Welle von Hackerattacken bedroht die Ethereum-Bestände (ETH) von Nutzern, die Altcoin bleibt trotz ihres 18-Monate-Tiefs laut eines Berichts von ZDNet am 10. Dezember im Fokus von Angreifern.

Laut den Cybersicherheitsexperten von Bad Packets LLC habe es der Einbruch bei ETH/USD es nicht geschafft, böswillige Akteure zu stoppen, die versuchen, Gelder von Minern und Investoren zu stehlen.

Beim Scannen des Netzwerks versuchen Hacker, Mining-Rigs und Wallets mit einem exponierten Port 8545 zu identifizieren, der es ihnen letztendlich ermöglicht, die Kontrolle zu erlangen und ETH-Bestände an einen anderen Ort zu übertragen.

"Trotz des massiven Crashs der Kryptowährung ist das kostenlose Geld immer noch kostenlos, auch wenn es jeden Tag nur Pennies einbringt", kommentierte Troy Mursch, Mitbegründer und Sicherheitsforscher von Bad Packets.

Cointelegraph hatte im Juni dieses Jahres über das Phänomen des Ether-Scannens berichtet, nach dem eine Operation einem Betrüger 20 Millionen Dollar an ETH einbrachte.

Bereits in der Vergangenheit hatte es Vorfälle gegeben, bei denen Cyberkriminelle mit verschiedenen Kampagnen Kryptowährungsinhaber um ihr Kapital brachten.

2018 war ein besonders schlechtes Jahr für so genannte "Cryptojacking"-Angriffe, welche Bad Packets auch überwacht.

Kryptojacker versuchen, Geräte aus der Ferne zu kapern, um damit Kryptowährungen zu minen oder Bestände zu stehlen. In diesem Jahr ist die Anzahl der entdeckten Vorfälle um fast 500 Prozent gestiegen. "Da diese Bedrohung relativ neu ist, verstehen viele Menschen sie nicht, ihre potenzielle Bedeutung oder was sie dagegen tun sollen", hieß es im September in einem gesonderten Bericht der Cyber Threat Alliance über das Problem.