Europäische Kommission will laut einem Vorentwurf einheitliche Blockchain-Regelungen einführen

Die Europäische Kommission, der exekutive Arm der EU, ist soweit, der Öffentlichkeit einen Plan über die gemeinsamen, regulatorischen Bemühungen von Fintech vorzulegen. Wie Reuters am Montag, den 5. März berichtet, bezieht dieser auch Blockchain mit ein. 

Eine Kopie des Entwurfes der endgültigen Gesetzte, welche "noch diese Woche" veröffentlicht werden sollen, deutet auf den Wunsch der EU-Regulatoren hin, Pauschalregelungen für Themen wie Crowdfunding und “[B]lockchain-Technologie-Standards” einzuführen.

Reuters merkt dabei an, dass dies eine Methode sein könnte, um das “Patchwork”-System an Regulierungen zu beenden, welches zwischen den einzelnen Mitgliedsstaaten entstanden ist.

"Ein EU-Rahmen würde einen europäischen Pass bieten und gleichzeitig die ordnungsmäßige Verwaltung der Plattformen und den Schutz der Fondanbieter gewährleisten,", soder Entwurf schreiben.

Im Gegensatz zu Kryptowährungen ist die Behandlung von Blockchain in den zentralen Fokus der Europäischen Kommission gerückt, welche erst Anfang des letzten Monats ihr "EU Blockchain Observatory and Forum" enthüllte.

Als "eines der weltweit umfassendsten Lager für Blockchain-Erfahrung und -Expertise" soll die Entität als Schmelztiegel für verschiedene Körper fungieren, "um neue Ideen und Richtungen zu diskutieren und zu entwickeln ", inklusive Blockchain-Technologien.

Der EU-Vorstand für Finanzdienstleistunge, Valdis Dombrovski, betonte in einer Kommissionsrede vom 26. Februar zu dem Thema Kryptowährungen, dass die Gesetzgeber “bereit sind" um Regelungen einzuführen, wann immer dies nötig sei.

Gleichzeitig müsse die EU laut Dombrovski, jene “Innovationen annehmen", die auf Blockchain basieren.

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