Finanzorganisation fordert Großbritannien zu Verbesserung von AML im Kryptosektor auf

Die Financial Action Task Force (FATF), ein zwischenstaatliches Organ für finanzielle Sicherheit, hat Großbritannien dazu aufgefordert, seine Überwachung von Kryptowährungen zu verbessern. Laut einem neuen Bericht vom 7. Dezember brauche das Land verstärkt Maßnahmen zur Verhinderung von Geldwäsche und zur Bekämpfung der Terrorismusfinanzierung (CFT).

Im Rahmen ihrer speziellen "gegenseitigen Bewertung" der Bemühungen in Sachen Geldwäschebekämpfung (AML) und CFT von Großbritannien hat die FATF festgestellt, dass das Land seine Mechanismen zur Meldung verdächtiger Aktivitäten "wesentlich überarbeiten" müsse.

Darüber hinaus weisen bestimmte Wirtschaftszweige - insbesondere Immobilienmakler und Hochwerthändler - kein ausreichendes "Verständnis für die Risiken" der Geldwäsche bei Kryptowährungen auf oder "wie man diese Risiken effektiv mildern kann".

"Virtuelle Währungsbörsenanbieter sind in den AML/CFT-Anforderungen noch nicht abgedeckt", heißt es im Bericht weiter:

"Das ist ein Risiko, das sich abzeichnet, und es gibt noch keine Belege dafür, dass es in Großbritannien in diesem relativ kleinen Sektor eine großflächige Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung gibt."

Großbritannien befindet sich derzeit inmitten einem Wandel der Regulierung für verschiedene Aspekte seiner inländischen Kryptowährungsbranche.

Verschiedene Initiativen haben gemischte Reaktionen erhalten. Einige Parteien haben dabei Alarm geschlagen, als deutlich wurde, dass bestimmte Instrumente wie Bitcoin-Futures nach den neuen Regeln auf die schwarze Liste gesetzt werden könnten.

Die von der FATF anerkannten Behörden hätten "die mit diesen neuen Zahlungsmethoden verbundenen Risiken identifiziert und bewertet". Nun würden sie "Regulierungen zur Ausweitung der AML/CFT-Anforderungen in diesem Sektor vorbereiten".

Im Rahmen seiner "empfohlenen Maßnahmen" forderte die Organisation Großbritannien dazu auf, "die Pläne zur Ausweitung der AML/CFT-Anforderungen und der damit verbundenen Aufsicht über virtuelle Währungsbörsenanbieter weiter auszuarbeiten".