Frankreich: Abteilung für Cyberkriminalität nutzt Smart Contracts auf Tezos-Blockchain

Das Informations- und PR-Zentrum der französischen Armee und der Gendarmerie hat Kosten auf der Blockchain von Tezos (XTZ) validiert, die bei Ermittlungen entstanden sind.

In einer Pressemitteilung vom 20. November heißt es, dass die Cyberkriminalitätsabteilung (C3N) der Gendarmerie das System verwendet habe, um Kryptowährung aus Europol-Mitteln zu kaufen und damit ihre Betriebskosten zu decken.

Blockchain stellt Prüfbarkeit sicher

Das Hauptentwicklungs- und Forschungszentrum von Tezos namens Nomadic Labs behauptet, dass das System "den ersten von einer Behörde entwickelten Smart Contract überhaupt" verwende. Das Programm ermöglicht es der C3N, Kryptowährung aus Europol-Mitteln zu kaufen und seine Betriebskosten mit diesen Vermögenswerten zu decken.

Die Verwendung eines Blockchain-Systems soll die Verwaltung und Abläufe vereinfachen und die Prüfbarkeit und Überwachung des Geldes sicherstellen. Der Smart Contract, der im System verwendet wird, interagiert nur mit autorisierten Personen und ermöglicht es der C3N, Ausgaben zu rechtfertigen, ohne die Aktivitäten im Rahmen des Betriebs offenzulegen.

Regierungen immer interessierter an Blockchain-Technologie Vor kurzem auf der BlockShow Asia 2019 haben Experten erklärt, dass die Blockchain-Technologie in einem Ökosystem eine Konnektivität ermögliche, indem Informationen auf vertrauenswürdige, dezentrale Weise gemeinsam verwendet werden. Das wiederum ermöglicht eine neue Art der Führung.

Die chinesische Provinz Zhejiang hat beispielsweise bereits fast 6 Mrd. US-Dollar über eine Blockchain-Abrechnungsplattform für den medizinischen Bereich verarbeitet. Dabei hat die Regierung der Provinz die Blockchain-Technologie von Ant Financial verwendet.