Krypto-Zahlungen könnten jetzt um einiges einfacher werden, denn die führende Kryptobörse FTX hat sich mit dem einflussreichen Zahlungsdienstleister Visa zusammengetan, um gemeinsam Debitkarten in mehr als 40 Ländern an den Start zu bringen.

Durch diesen Schritt könnten die FTX-Nutzer für allerhand Produkte und Dienstleistungen mit Kryptowährungen zahlen, indem sie die „gebührenfreie“ Debitkarte einsetzen. Auch die Beantragung der Karte selbst soll laut FTX kostenlos sein.

Sam Bankman-Fried, der laut den Cointelegraph Top 100 einer der wichtigsten Köpfe in der gesamten Kryptobranche ist, arbeitet schon seit längerem auf eine FTX Debitkarte hin. Die Tatsache, dass sich der Chef der großen Handelsplattform nun für einen traditionellen Finanzdienstleister als Partner entscheidet, anstatt auf das Lightning Network zu setzen, ist vermutlich ein Fingerzeig, dass Bankman-Fried in Bitcoin (BTC) kein wirklich tragfähiges Zahlungsmittel sieht.

Nach Bekanntwerden der Partnerschaft ist der Kurs der firmeneigenen Kryptowährung von FTX um 7 % auf 25,62 US-Dollar nach oben geklettert. Das Rekordhoch von 80 US-Dollar ist nichtsdestotrotz weiterhin in großer Ferne.

FTX-Kursdiagramm. Quelle: CoinMarketCap

Auch für Visa ist die neue Kooperation ein wichtiger Schritt, denn damit holt der Zahlungsdienst auf die Krypto-Vorstöße des großen Konkurrenten Mastercard auf. Visa-Finanzchef Vasant Prabhu betont in diesem Zusammenhang: „Obwohl der Marktwert rückläufig ist, besteht noch immer ein großes Interesse am Kryptomarkt.“

Cointelegraph hat FTX um Stellungnahme gebeten und wird diesen Artikel aktualisieren, sobald eine Rückmeldung vorliegen.

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