Deutschlands BaFin und die Nationalbank Georgiens diskutieren Krypto-Regulierungen

Einer der größten Finanzaufseher in Europa traf sich mit der Nationalbank Georgiens (NBG) und diversen anderen Spielern des Finanzsektors, um Krypto-Regulierungen zu besprechen, wie ein offizieller Post auf der Webseite der NBG vom 18. Mai bestätigt.

Laut der Meldung trafen sich Repräsentanten der deutschen Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) mit Vertretern der NBG, internationalen Finanzinstitutionen (IFI), Mitgliedern des privaten Sektors, kommerziellen Banken, Brokern, Buchhaltern und Rechtsfirmen, um gemeinsam das öffentliche Bewusstsein für Krypto in dem Land zu stärken. Während des Treffens hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, detaillierte Informationen über die Krypto-Industrie von der führenden Finanzaufsichtsbehörde Europas zu erfahren.

Im Dezember 2017 nahm die Nationalbank von Georgien eine skeptische Haltung gegenüber Kryptowährungen ein und bat ihre Bürger, vorsichtig zu sein. Die Bank teilte der Öffentlichkeit mit, dass Kryptowährungen keine legale Zahlungsmethode darstellen, jegliche Aktivität mit Krypto-Bezug unreguliert ist und die NBG keine Verantwortung in diesem Bereich auf sich nimmt:

"Die Nationalbank von Georgien möchte ihre Bürger in dieser Sache warnen. Kryptowährungen repräsentieren keine legale Zahlungsform in Georgien. Jegliche Art von Aktivität in diesem Sektor ist nicht durch eine Gesetzgebung reguliert und fällt daher nicht in der Verantwortungsbereich der NBG."

Georgien belegt nach China Platz zwei, gemessen an den bekannten Krypto-Mining-Anlagen, laut der Global Cryptocurrency Benchmarking Study, die von dem Cambridge-Zentrum für alternative Finanzen im Jahr 2017 veröffentlicht wurde.

Im April 2016 gründeten die georgische Regierung und der führende Hersteller für Bitcoin-(BTC)-Mining-Hardware BitFury ein gemeinsames Projekt zur Aufzeichnung von Landtitulierungen via Blockchain. Bis April 2017 gelang es den Parteien so, mehr als 100.000 Titulierungen zu registrieren.