Bitcoin wird im Jahr 2024 auf risikobereinigter Basis wahrscheinlich schlechter abschneiden als der Aktienmarkt, während Gold insgesamt die Nase vorn haben könnte, wie Mike McGlone, Senior Commodity Strategist bei Bloomberg, nun prognostiziert.
Trotz der jüngsten Kletterpartie rund um die Zulassung der ersten börsengehandelten Bitcoin-Indexfonds (ETF) und dem bevorstehende Bitcoin-Halving könnten makroökonomische Faktoren verhindern, dass die marktführende Kryptowährung im Jahr 2024 ein neues Allzeithoch erreicht.
Insbesondere glaubt McGlone, dass die Hoffnungen der Anleger, dass die US-Zentralbank die Leitzinsen in diesem Jahr wieder drastisch senken wird – was normalerweise einen positiven Effekt auf risikoreiche Vermögenswerte wie Bitcoin hat – weitgehend unangebracht sind.
„Die Fed wird die Geldpolitik nicht mehr im gleichen Maße wie in der Vergangenheit lockern, da sie durch die vorherige zu starke Lockerung überhaupt erst eine Inflation verursacht hat“, erklärte der Experten im exklusiven Interview mit Cointelegraph.
McGlone erwartet, dass die US-Wirtschaft dieses Jahr endgültig in eine Rezession eintritt, was den Aktienmarkt nach unten treiben dürfte. Bitcoin, als Frühindikator für Risikoanlagen, wird in einem solchen Umfeld wahrscheinlich ebenfalls leiden.
„Wenn der Aktienmarkt sinkt, sinkt Bitcoin noch mehr“, so McGlone.
Nach Ansicht des Analysten werden Gold und langfristige Staatsanleihen unter diesen Voraussetzungen wahrscheinlich die besten Anlageprodukte sein.
Die genauen Erklärungen zur Prognose von McGlone für 2024 findet ihr im Interview auf dem YouTube-Kanal von Cointelegraph. Like und Abo nicht vergessen!
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