Der in New York ansässige Vermögensverwalter für Digitale-Assets Grayscale Investments stellt seine neue Bitcoin-Werbekampagne namens „Drop Gold“ vor, wie in einer Pressemitteilung vom 1. Mai bekanntgegeben wurde.

Die „Drop Gold” Kampagne fordert Anleger auf, dass sie wortwörtlich ihr Gold „wegschmeißen“ sollen, um stattdessen in zu investieren. Damit wird darauf angespielt, dass Bitcoin ein besseres Wertaufbewahrungsmittel als das Edelmetall sei, weshalb es vielerorts schon als das „digitale Gold“ gepriesen wurde. Insbesondere möchte die Werbung natürlich erwirken, dass Anleger in den Bitcoin Investment Trust (BIT) von Grayscale investieren, der seit 2015 unter dem Kürzel GBTC an der Börse notiert ist.

Die Kampagne enthält einen provokativen Werbeclip, der argumentiert, dass Goldbesitzer in der Vergangenheit leben. Demnach sei Gold ein altmodisches Finanzprodukt, dass die Portfolios der Anleger wortwörtlich „herunterzieht“. Im Gegensatz dazu wird Bitcoin als modernes Asset gepriesen, das viel besser in eine digitale Welt passt. Dahingehend werden die Vorteile in Sachen Transaktionsgeschwindigkeit, Sicherheit und Effizienz hervorgehoben. Des Weiteren wurde für die Kampagne auch eine Webseite aufgesetzt, die Informationen über Bitcoin-Investitionen enthält.

Laut Pressemitteilung wird die „Drop Gold“ Werbung in den sozialen Medien, auf verschiedenen Internetseiten und im Fernsehen gezeigt, zunächst allerdings nur in den USA.

Barry Silber, Gründer und Geschäftsführer der Digital Currency Group und der dazugehörigen Tochter Grayscale Investments, mein, dass es einen Generationenwechsel auf dem Investitionsmarkt gibt. Demnach entschließen sich auch ältere Anleger zunehmend, ihre Vermögenswerte jüngeren Investoren anzuvertrauen.

In der Pressemitteilung erklärt er deshalb:

„Die Goldindustrie hat es jahrelang geschafft, ein überbewertetes Edelmetall zu vermarkten, aber Bitcoin hat viel bessere Eigenschaften und einen größeren Nutzen. Ich bin überzeugt davon, dass Gold das Wertaufbewahrungsmittel des digitalen Zeitalters werden wird.“  

Der amerikanische Risikokapitalgeber Blockchain Capital hat kürzlich eine Umfrage veröffentlicht, die zu dem Ergebnis kommt, dass 11% der Amerikaner Bitcoin besitzen.

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