Regulierungsbehörden in Hongkong kontrollieren die Krypto-Branche nun strenger.
Laut einem Bericht der Wertpapieraufsicht vom 6. Februar will die Behörde vier zusätzliche Mitarbeiter einstellen, um die Aktivitäten der lokalen virtuellen Vermögenswertdienstleister "besser zu überwachen". Das soll zudem dazu beitragen, die "Konformität und das Risiko besser zu bewerten", indem Privatanleger virtuelle Vermögenswerte auf regulierten Plattformen handeln können.
Von der Behörde hieß es dazu:
"Das ist eine Reaktion auf die steigende Zahle der Anbieter, die Interesse daran haben, Aktivitäten im Zusammenhang mit virtuellen Vermögenswerten, wie etwa den Handelsplattformen und die Verwaltung von virtuellen Vermögenswertsfonds, zu betreiben."
Dazu kam es im Zuge der Einführung von neuen Lizenzierungsvoraussetzungen, um Krypto-Investitionen auch für Kleinanleger zu ermöglichen.
Zuvor durften Handelsplattformen, die eine Lizenz in Hongkong haben, nur professionelle Anleger oder Anleger, deren Portfolios sich auf mindestens 1 Millionen US-Dollar beläuft, bedienen, wie die Regulierungsbehörde erklärte.
Im Dezember 2022 wurden die neuen Lizenzierungsvoraussetzungen im Rahmen des Gesetzes für die Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung. Dieses wird allerdings erst im Juni 2023 in Kraft treten, womit Regulierungsbehörden und lokale Unternehmen noch Zeit haben, sich auf eine neue Welle von Aktivitäten in der Branche vorzubereiten.
Melde dich bei unseren Sozialen Medien an, um nichts zu verpassen: X, YouTube, Instagram und Telegram – aktuelle Nachrichten, Analysen, Expertenmeinungen und Interviews mit Fokus auf die DACH-Region.