Hongkonger Börsenaufsicht "zögert" bei Genehmigung des Bitmain-Börsengangs

Die Hongkonger Börsenaufsicht zögert Berichten zufolge noch, dem Bitcoin-Mining-Gerätehersteller Bitmain einen öffentlichen Börsengang (IPO) in der Stadt zu genehmigen. Das geht aus einem Artikel der lokalen englischsprachigen Zeitung South China Morning Post (SCMP) vom 19. Dezember unter Berufung auf anonyme Quellen hervor.

Zwei "mit der Materie vertraute Quellen" haben laut SCMP die Pläne des Mining-Riesen Bitmain, an die Börse zu gehen, weiter erschwert. Nur einen Tag zuvor hatte die Hongkonger Börse HKEX gegenüber Cointelegraph erklärt, dass ein Zögern seitens des Unternehmens "Gerüchte" seien.

Laut den Quellen der Zeitung halte die Hongkonger Börsenaufsicht es für "verfrüht, dass Kryptowährungs-Handelsplattformen - oder Unternehmen aus der Branche - sich durch einen Börsengang in Hongkong Kapital beschaffen, bevor ein angemessener regulatorischer Rahmen eingeführt wurde".

Infolgedessen, so SCMP, könnten die derzeitigen Bedingungen "eine unüberwindliche Hürde" für Bitmain und andere Kryptowährungsunternehmen sein, die einen Börsengang planen.

Die Pläne für den Börsengang des Mining-Riesen haben Kontroversen geschürt, seit Anfang des Jahres Gerüchte über diese in der Community aufkamen.

Verschiedene Faktoren, wie etwa angeblich schlechte Umsätze, haben bereits Zweifel daran geschürt, dass der Börsengang erfolgreich sein könnte.

Die HKEX weigerte sich indessen weiterhin, sich zum Fall Bitmain zu äußern, als die SCMP nachfragte.