Huobi Korea verstärkt Anti-Geldwäsche-Maßnahmen

Huobi Korea, die südkoreanische Filiale der weltweit sechstgrößten Kryptobörse, hat kürzlich ihre Schutzmaßnahmen hinsichtlich der Geldwäsche (AML) verstärkt, so eine Pressemitteilung, die am 21. Februar mit Cointelegraph geteilt wurde.

Laut der Pressemitteilung habe Huobi Korea, das 2018 den Betrieb aufgenommen hatte, seine Ein- und Auszahlungsprozesse und die Aufsicht über den Austausch von Fiat-zu-Krypto überprüft. Das Unternehmen werde alle Transaktionen, die verdächtig erscheinen könnten, genau überwachen, so die Pressemitteilung. Außerdem heißt es von Huobi Korea, dass die Börse ihre Algorithmen zur Betrugserkennung regelmäßig aktualisieren werde.

Darüber hinaus will die Börse eine Hotline einrichten, um Identitätsdiebstahl, Sprachphishing und andere Arten von Betrug zu verhindern. Laut der Pressemitteilung wurden die Maßnahmen zur Einhaltung der Regulierungen und Leitlinien der Koreanischen Finanzdienstleistungskommission (FSC) ergriffen.

Bei Redaktionsschluss ist Huobi Global die weltweit sechstgrößte Kryptobörse nach angepasstem Volumen. Laut CoinMarketCap liegt das 24-Stunden-Handelsvolumen bei über 437,4 Mio. Euro.

Ende 2018 genehmigte die Finanzaufsichtsbehörde Banken zum ersten Mal überhaupt offiziell die Zusammenarbeit mit Kryptobörsen und setzten damit einen wichtigen Meilenstein für den lokalen Krypto-Sektor.

Anfang Januar enthüllte die koreanische Regierung die Ergebnisse ihres Sicherheitsaudits für lokale Kryptobörsen. Bithumb, Coinone und Korbit, sowie vier weitere große Börsen, haben den Überprüfungen der Ermittler standgehalten, die zwischen September und Dezember 2018 stattfanden.  14 andere Plattformen konnten das Audit jedoch nicht bestehen.

Später haben die vier großen koreanischen Börsen Bithumb, Upbit, Korbit und Coinone eine Hotline eingerichtet, unter der Benutzer Informationen über ungewöhnliche Handelsgeschäfte oder Zahlungen weitergeben können, die möglicherweise mit Straftaten zusammenhängen, wie etwa Pyramidensysteme. Die Börsen werden Berichten zufolge alle Konten blockieren, die an verdächtigen Transaktionen beteiligt sind.