Das große Technologieunternehmen IBM hat sich mit MineHub Technologies zusammengeschlossen, um eine Blockchain-Lösung zur Verbesserung des Supply Chain Managements in der Bergbau- und Metallindustrie zu entwickeln. IBM kündigte die Initiative in einer Pressemitteilung am 16. Januar an.

MineHub ist ein Unternehmen, das Technologien wie Blockchain einsetzt, um kostensparende Anwendungen für die Metall- und Bergbauindustrie zu entwickeln. Die neu angekündigte Mining-Supply-Chain-Plattform wird auf der Cloud-basierten IBM Blockchain-Plattform basierend mit Hyperledger Fabric der Linux Foundation entwickelt.

Die Lösung zielt auf die Ineffizienzen des globalen Bergbau- und Metallmarktes ab, der auf 1,8 Billionen Dollar geschätzt wird. Dazu gehören übermäßiger Schriftverkehr, manuelle Datenverarbeitung und mangelnde Transparenz zwischen den Beteiligten in der Lieferkette. Sie soll darüber hinaus dazu dienen, Logistik und Finanzierung zu verbessern und die Kosten zu senken.

Die Unternehmen beabsichtigen die Digitalisierung der Lieferkette durch die Schaffung eines zwischen den Parteien geteilten Ledgers, das eine aggregierte Echtzeitansicht der Transaktionen und Daten entlang der Lieferkette bietet und nur für zugelassene Teilnehmer zugänglich ist.

Laut der Pressemitteilung soll dadurch der Automatisierungsgrad erhöht, die Abhängigkeit von Intermediären verringert und die Geschwindigkeit des Warentransfers von Bergleuten zu Endabnehmern erhöht werden.

Die Entwicklung der Plattform wird auch von Unternehmen wie dem Goldproduzenten Goldcorp Inc., der ING Bank, dem Mineralexplorationsunternehmen Kutcho Copper Corp., dem Handelsunternehmen Ocean Partners USA Inc. und dem Edelmetall-Streamingunternehmen Wheaton Precious Metals Corp. unterstützt, vertreten durch ein von MineHub gegründetes Konsortium.

Der erste Anwendungsfall soll auf der MineHub-Plattform realisiert werden, die das Konzentrat aus der Penasquito-Mine von Goldcorp in Mexiko auf dem Weg durch den Markt verwaltet. Wenn Erz abgebaut wird, lädt das Bergbauunternehmen die relevanten Daten hoch, einschließlich Daten zu Nachhaltigkeit und ethischen Praktiken.

Cointelegraph berichtete heute, dass IBM seine Blockchain-Plattform nutzen wird, um die Kobaltlieferungen aus der Demokratischen Republik Kongo in Zusammenarbeit mit dem Automobilhersteller Ford, dem südkoreanischen Kathodenhersteller LG Chem und dem chinesischen Unternehmen Huayou Cobalt zu überwachen.

Im September hat der in Hongkong ansässige Schmuckhändler Chow Tai Fook Berichten zufolge einen Teil seiner Diamanten auf einem verteilten Leger registriert, der von dem Blockchain-Startup Everledger entwickelt und durch die IBM Blockchain-Plattform gesichert wurde. Dies wird es den Kunden des Einzelhändlers Berichten zufolge ermöglichen, die Herkunft und Echtheit der in seinen T-Mark-Marken-Shops verkauften Edelsteine zu ermitteln.

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