Nur ein "sehr, sehr kleiner Prozentsatz" der 1.700 gestrichenen Arbeitsplätze in diesem Monat bei IBM hat sich auf seine Blockchain-Abteilung ausgewirkt, wie The Block am 20. Juni berichtete.

Jerry Cuomo, der Vizepräsident von IBM Blockchain Technology, sagte der Webseite, dass der Tech-Riese Blockchain-Fachkräfte bei der Einstellung und Entlassung von Mitarbeitern bevorzugt behandle. Er fügte hinzu, dass es für seine Abteilung nun "volle Kraft voraus" heiße.

Die Entlassungen wurden als "Neuausrichtung" bezeichnet. Der Beratungsarm der Blockchain-Abteilung von IBM hat einige redundante Stellen gestrichen, aber der Engineering-Zweig sei davon unberührt geblieben. Eine Quelle sagte gegenüber The Block:

"Beim Produktteam gab es keine Entlassungen, es gab nichts außergewöhnliches. Im Hinblick auf Blockchain hielt es sich sehr in Grenzen."

IBM beschäftigt derzeit rund 340.000 Mitarbeiter. Das bedeutet, dass rund 0,5 Prozent der Stellen gestrichen wurden. Wie CNBC am 7. Juni berichtete, heißt das nicht, dass ein Einstellungsstopp bevorsteht. Bei Redaktionsschluss waren rund 7.600 Stellenangebote auf der IBM-Webseite gelistet, viele davon beziehen sich auf neuere Geschäftsfelder.

Anfang der Woche kündigte das Unternehmen Upgrades für seine IBM Blockchain-Plattform an, damit es auf mehreren Cloud-Netzwerken laufen kann, darunter etwa Microsoft Azure und Amazon Web Services.

IBM war auch an einer Blockchain-Plattform namens "Device ID" beteiligt, die letzte Woche offiziell gestartet wurde. Die Lösung wurde entwickelt, um digitale Signaturen zu authentifizieren. Diese soll zur Bekämpfung von Finanzkriminalität beitragen und wird von neun Banken in Brasilien verwendet.

Melde dich bei unseren Sozialen Medien an, um nichts zu verpassen: X, YouTube, Instagram und Telegram – aktuelle Nachrichten, Analysen, Expertenmeinungen und Interviews mit Fokus auf die DACH-Region.