IOTA Roadmap 2020: Coordicide, Mainnet-Performance, Trinity Wallet

IOTA plant laut einer am 18. Dezember veröffentlichten Roadmap für das Jahr 2020 weitgehende Verbesserungen am Mainnet und Fortschritte beim Coordicide Projekt sowie bei der eigenen Trinity Wallet.

Mainnet-Weiterentwicklung vor Coordicide

Die von IOTA geplanten Änderungen am Mainnet haben zum Ziel, die Skalierbarkeit des Tangles zu verbessern sowie die Arbeit der beteiligten Entwickler zu vereinfachen.

Dazu gehören etwa ein neues Signaturschema mit Unterstützung für wiederverwendbare Adressen, welches durch eine um den Faktor 40 reduzierte den Netzwerkdurchsatz signifikant erhöhen soll.

Ein ursprünglich für den Coordicide entwickeltes Autopeering-Modul will IOTA zudem unabhängig davon bereits vorab in das Mainnet integrieren. Tangle-Nodes werden dadurch in die Lage versetzt, ihre Nachbar-Nodes automatisch zu finden und sich damit zu verbinden.

Alle für das Mainnet vorgesehen Änderungen sollen bereits in der ersten Jahreshälfte implementiert werden. Das erste Testnetzwerk für den Coordicide wird bis Ende nächsten Jahres fertiggestellt sein.

Neues bei der Trinity Wallet

Noch vor der Jahreswende verspricht IOTA Neues für das Trinity Wallet. Die Version Trinity 1.2.0 wird die Funktion MoonPay ergänzen, die es Trinity-Anwendern ermöglicht, IOTA direkt aus der Wallet heraus zu kaufen. Das in der Roadmap ebenfalls angekündigte neue “Burner Wallet” Spark für den Webbrowser hat IOTA mittlerweile bereits veröffentlicht.

Im Jahr 2020 soll die Arbeit an Version 2 der Trinity Wallet dann weitergehen. Details dazu will IOTA bald in einem separaten Blogpost nachreichen. Die Beta-Version 1.3.0 von Trinity wird laut IOTA bald ebenfalls erscheinen, dabei soll einen “Recovery Pool” für benutzte Adressen integriert und die Leistung des “Proof-of-Work”-Moduls um den Faktor 2-3 beschleunigt werden.