IOTAs Ecosystem Development Fund vergibt wieder Stipendien und startet neue Webseite

Der IOTA Ecosystem Development Fund (EDF) hat sechs neue Projekte zur Förderung ausgewählt und eine neue Webseite online gestellt, so die IOTA Foundation am 7. August in einem Blogbeitrag.

Bei den ausgewählten Projekten handelt es sich um eine in Go geschriebene Software für Full-Nodes, eine neue Semi-Permanode-Lösung, eine Swift-Bibliothek sowie eines, welches Bildungsmaterial zu IOTA bereitstellt. Die Fördersummen werden vom EDF an die einzelnen Projekte ausgezahlt, damit diese ihre Arbeit fortsetzen und vertiefen können:

  • Hornet

Sebastian Fuchs, Maximilian Hase und Alexander Sporn  sind die drei Gründer der TangleKit GbR, einem Unternehmen für Produkte und Dienstleistungen auf Basis der IOTA-Technologie.

  • AION

Der Entwickler Olaf van Wijk ist durch seine Arbeit an IOTA-Pay bekannt. Er erarbeitet ein Open-Source-Verfahren zur Verwaltung der IOTA Reference Implementation, das Klarheit darüber schafft, welche Transaktionen und festen Pfade selektiv gespeichert werden müssen.

  • IOTAKit

Der italienischer Softwareentwickler Pasquale Ambrosini ist auf iOS spezialisiert und will eine IOTA-Bibliothek in Swift und eine Beispielanwendung für iOS-Geräte erstellen, die diese Bibliothek verwenden.

  • IOTA Developer Essentials and Lab

Petr Zizka, der in der IOTA-Community als Hribek25 bekannte Entwickler des IOTA Developer Essentials Projekts, will das von ihm bereitgestellte Onboarding-Material zum Selbststudium vervollständigen, welches mindestens drei verschiedene Programmiersprachen abdeckt, sowie ein öffentlich zugängliches, interaktives IOTA-Labor zum Selbststudium einrichten.

  • Everything Tangle — Season 2 

David Florios “Everything Tangle”-Kanal auf YouTube will im letzten Quartal 2019 fünf neue Videos veröffentlichen, die wichtige IOTA-Themen diskutieren und Lücken in den öffentlichen Bildungsmaterialien schließen.

  • Tutorial "Integrating physical devices with IOTA"

Der für seine IOTA-Tutorials bekannte Hobby-Entwickler und Blogger Hugo Gregersen will mit dem Geld seine Arbeit über die IOTA-Entwicklung für Tüftlern, Hobbyisten und Wissenschaftler fortsetzen.

Die IOTA Foundation selbst konzentriert sich aktuell auf ihr Coordicide-Projekt, für das bereits eine Roadmap vorliegt. Um die Arbeit daran voranzutreiben, hat die Stiftung gesondert 5 Millionen US-Dollar an Forschungsgeldern bereitgestellt.