Fujitsu entwickelt Blockchain-basiertes Abwicklungssystem für japanische Banken

Der japanische IT-Konzern Fujitsu ein Abwicklungssystem für den Zahlungsverkehr von Banken entwickeln, das auf Blockchain-Technologie basieren soll. Dies berichtet Cointelegraph Japan am 29. Oktober. An dem Projekt sollen 9 Banken teilnehmen.

Hiermit will das Netzwerk für Zahlungsabwicklungen der japanischen Banken, das sogenannte Zengin-Net, „die Nutzbarkeit der Blockchain-Technologie prüfen“, wie es in einer dazugehörigen Pressemitteilung heißt.

Die Plattform soll dabei eine, noch unbekannte, „Digitalwährung“ einsetzen, um die Abwicklungsvorgänge (Settlements) zu erfüllen.

Laut Pressemitteilung erwägt Fujitsu „zusätzlich eine P2P-Plattform für Geldtransfer einzusetzen, die 2017 in Zusammenarbeit mit drei großen Banken entwickelt wurde, um den Kapitalfluss bei Abwicklungsvorgängen zu verarbeiten“. Des Weiteren heißt es:

„Durch die Teilnahmen an diesem Projekt zielt Fujitsu darauf ab, eine neue Plattform zu etablieren, die modernste Technologie einsetzt, um eine bargeldlose Gesellschaft zu ermöglichen.“

Der Konzern ist schon seit einiger Zeit in der Entwicklung von Blockchain aktiv. So hatte man im vergangenen Jahr das Tool Hyperledger Fabric auf den Markt gebracht, das eine schnellere Transaktionsverarbeitung für Unternehmen anbietet. Im Juni wurde dann ein Blockchain-basiertes Verwahrungssystem für die Tokenisierung von Kundenbelohnungsaktionen (z.B. Coupons oder Treuepunkte) eingeführt.

Japan bringt zunehmen Blockchain-Dienstleistungen im Bankwesen hervor, wobei besonders die großen Institutionen auftrumpfen. So hatte die SBI Group diesen Monat ein Settlement-System vorgestellt, das Ripple (XRP) als Zahlungsmedium einsetzt.