Japan untersucht im Vorfeld des G7-Gipfels Auswirkungen von Libra

Laut einem Bericht von Cointelegraph Japan vom 12. Juli untersuchen die japanischen Behörden die Auswirkungen von Facebooks Stablecoin Libra

Die japanischen Behörden eine Verbindungskonferenz eingerichtet, um die Auswirkungen der Stablecoin auf die Geldpolitik und die Finanzstabilität zu untersuchen. Die Konferenz soll aus der Bank of Japan, dem Finanzministerium und der Financial Services Agency bestehen und hat bereits diese Woche mit den Tagungen begonnen.

Das Ziel dieser neu gebildeten Gruppe soll darin bestehen, Strategien zu koordinieren, die die Konsequenzen der Umsetzung von Libra für Regulierung, Steuern, Geldpolitik und Zahlungsabwicklung abdecken.

Außerdem heißt es, dass weitere Steuer- und Finanzaufsichtsbehörden der Gruppe beitreten werden, da das Facebook-Projekt weitreichende Auswirkungen hat. Japan hat die Initiative im Vorfeld des bevorstehenden Treffens der G7-Finanzminister am 17. und 18. Juli in Frankreich ergriffen.

Wie Cointelegraph Ende Juni berichtete, richtete Frankreich eine G7-Taskforce ein, um zu untersuchen, wie Zentralbanken Kryptowährungen wie Libra regulieren können.

Es sind nicht nur die Aufsichtsbehörden, die sich Sorgen um Libra machen. Kürzlich wurde bekannt, dass Mihai Alisie, Mitbegründer von Ethereum, besorgt ist, dass Facebook versucht, die Regulierungsbehörden dazu zu bringen, eine zentralisierte „Kryptowährung“ zu genehmigen.