Japanischer Finanzriese SBI Holdings erwägt Dividenden in XRP

Der japanische Finanzdienstleister SBI Holdings erwägt, Dividenden in Form von XRP-Token zu zahlen. Damit würde er dem Beispiel seiner Tochtergesellschaft MorningStar folgen.

MorningStar bietet seit Anfang des Jahres seinen Aktionären Dividenden in XRP an. Nun gab der SBI-CEO Yoshitaka Kitao bekannt, dass das Unternehmen nun erwäge, diesem Beispiel zu folgen, wie Cointelegraph Japan am 5. Dezember berichtete.

SBI würde das Angebot im Laufe Geschäftsjahres starten, das im März 2020 endet. Kitao sagte dabei auch, dass es sich um ein optionales Angebot handle.

XRP-Dividende von MorningStar sorgt für Wachstum des Kryptogeschäfts von SBI

MorningStar Japan, ein unabhängiges Finanzanlageforschungsunternehmen, gab zunächst im August 2019 bekannt, dass es eine XRP-Dividende einführen wolle. Damals sagte das Unternehmen, dass es seinen Aktionären 30 XRP schenken würde, wenn sie bis zum 30. September mindestens 100 Aktien halten.

Die Einführung der XRP-Dividende bei MorningStar führte zu einem Anstieg der täglichen Nutzung der Kryptowährungsbörse von SBI namens SBI VC Trade, wie Kitao erklärte.

SBI und Ripple: Wichtige Partnerschaft

Die beiden Unternehmen haben in der Vergangenheit eng zusammengearbeitet. SBI Holdings ist ein aktiver Ripple-Partner. Im Rahmen ihres Joint Venture SBI Ripple Asia, das 2016 gegründet wurde, soll die XRP-Nutzung an den asiatischen Finanzmärkten gefördert werden.

In einem Finanzbericht von Ende Oktober 2019 betonte SBI die zunehmende Bedeutung der Ripple-Technologie in seiner Überweisungsabteilung SBI Remit sowie die Entwicklung der xCurrent-Überweisungen von Ripple.

Anfang April wurde Kitao zu einer Führungskraft von Ripple Labs ernannt, wo er "die Nutzung von Blockchain und digitalen Vermögenswerten bei Finanzinstituten in Japan und Asien weiter fördern und sich um die Entwicklung von Finanzdienstleistungen mit hohem Kundennutzen bemühen" soll.