12 Männer wegen mutmaßlichem Betrug in Höhe von 1,4 Mio. Euro in Japan verhaftet

Die Polizei von Tokio und Hyogo hat weitere fünf Personen im Zusammenhang mit einem mutmaßlichen Betrugsfall festgenommen, bei dem es um Bitcoin im Wert von 190 Mio. Yen (1,4 Mio. Euro) geht. Damit wurden nun insgesamt 12 Personen festgenommen. Das geht aus einem Bericht der lokalen Nachrichtenagentur TBS vom 16. April hervor.

Laut TBS haben die Verdächtigen am 25. Juli 2017 in einem Hotel in Tokio einem Mann, der als Agent eines Unternehmensmanagers agierte, angeblich Falschgeld in Höhe von 1,5 Mio. Euro übergeben.

Als er sich in Sicherheit wägte, dass sein Agent das Bargeld erhalten hatte, überwies der Mann dann umgerechnet 1,4 Mio. Euro in Bitcoin (BTC) auf ein von einer Kryptowährungsbörse in Yokohama verwaltetes Konto. Die Verdächtigen sollen dann laut TBS die Bitcoins verkauft haben und nach Abzug der Gebühren über 1,2 Mio. Euro gemacht haben.

Kentaro Yagihashi, 32, steht unter Verdacht, die Gruppe geleitet zu haben. Mehrere in dieser Gruppe sollen in ihren 20ern sein, wie die lokale Nachrichtenagentur Sankei berichtet. Laut Sankei wurden die ersten sieben Männer am 10. April festgenommen. Alle zwölf haben die Vorwürfe abgestritten.

Die lokale Nachrichtenagentur Tokyo Reporter berichtete, dass das Opfer gegenüber der Polizei sagte, dass er den Deal akzeptiert habe, um der Zahlung von Provisionen für einen Kryptobörsendienst zu entgehen.

Anfang des Monats verstärkte die japanische Metropolitan Police Department ihre Strafverfolgungseinheit für Cyberkriminalität, nachdem Statistiken der japanischen nationalen Polizeibehörde (NPA) enthüllten, dass umgerechnet über 4,9 Mio. Euro in Kryptowährung durch Betrug oder anderweitig in Japan im Jahr 2017 gestohlen wurden.

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