Ein japanisches Gremium für Besteuerungspolitik hat über eine Vereinfachung der Kryptowährungs-Steuer diskutiert. Das geht aus einem Bericht der japanischen Nachrichtenplattform Sankei News vom Mittwoch, 17. Oktober, hervor.

Mitglieder des Gremiums zeigten das derzeitige komplexe Besteuerungssystem für japanische Bürger auf. Das Gremium erklärte, dass es notwendig sei, das Verfahren anzupassen, um gründlichere Meldungen zu Kryptowährungsgewinnen zu fördern.

"Das Umfeld sollte angepasst werden, damit die Steuererklärungen vereinfacht werden können", zitiert Sankei die Organisation.

Japan hat versucht, seine Wirtschaft mit Regulierungen im Bereich der Kryptowährungen zukunftsfähig zu machen. Diese erleben gerade einen Boom, da Unternehmen die Vorteile ergänzender Regulierungen nutzen.

Die Steuerpflichten sind zwar komplex, aber auch streng, da die Verbraucher eigentlich verpflichtet sind, eine Steuererklärung für alle jährlichen Gewinne über 200.000 Yen (1.500 Euro) abzugeben, stellt Sankei fest.

Wie die US-Behörden bei der Untersuchung ihrer eigenen Meldeprobleme zuvor gewarnt haben, ist die Anzahl der Verbraucher, die Krypto-Erklärungen einreichen, minimal. Der Anteil, der dies korrekt tut, ist wahrscheinlich noch niedriger.

In den USA wurden seither spezielle Tools eingesetzt, um Investoren bei der Einreichung von Steuererklärungen zu unterstützen, die speziell auf die Steuerbehörde des Landes den IRS abgestimmt ist. Japan hingegen fehlt ein ähnlicher, leicht zugänglicher Mechanismus.

In Zukunft, so Mitglieder, sollte das vereinfachte System auch die einfache Berechnung von Kryptowährungsbeständen in Bezug auf Bereiche, wie Erbschaft und Schenkungssteuer, ermöglichen.

Das System sollte "in der Lage sein, den Vermögenswertpreis angemessen zu erfassen", fügten sie hinzu.

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