Finanzriese SBI kauft 40 Prozent eines taiwanischen Krypto-Hardware-Wallet-Unternehmens

Die japanische Finanzdienstleistungsgruppe SBI Holdings hat 40% des taiwanesischen Unternehmens CoolBitX gekauft, das Hardware-Wallets für Kryptowährungen anbietet. Das geht aus einer Pressemitteilung vom 2. März hervor.

Die SBI-Gruppe beteiligt sich zunehmend sowohl an Kryptowährungen als auch an der Blockchain-Industrie. Mit dem kürzlichen Schritt hat der Finanzriese eine stille Investition getätigt, womit ihm fast die Hälfte von CoolBitX gehört.

CoolBitX stellt derzeit CoolWallet als Hauptprodukt her - ein Kreditkarten-ähnlicher Hardware-Wallet, der über Bluetooth mit Geräten kommuniziert.

SBI führt derzeit einen Massenversuch mit der Ripple-Technologie in einer separaten Großunternehmung mit rund 60 Banken durch. Davon sind die meisten in Japan ansässig.

Ein Teilnehmer des Versuchs, die südkoreanische Woori Bank, hat angekündigt, bis Ende dieses Jahres Ripple-basierte Überweisungen kommerzialisieren zu wollen.

Das Unternehmen hat unterdessen die Einführung einer eigenen Kryptowährungsbörse verschoben. Das hat das Unternehmen am 27. Februar bekannt gegeben und nannte als Grund, dass die Sicherheit noch verbessert werden muss.

Dieser Aspekt wird auch einen Schwerpunkt bei CoolBitX bilden, da SBI seine Praktiken auch bei anderen Unternehmen in seinem "Ökosystem der virtuellen Währung" anwendet.

"... Wir haben nach einem gut durchdachten Sicherheitskonzept gesucht, indem wir fortschrittliche Technologien von anderen Unternehmen beobachten und ein gründliches Risikomanagement innerhalb des Unternehmens durchführen. Für uns ist der Schutz von Kundenvermögen die oberste Priorität", heißt es in der Pressemitteilung. Außerdem heißt es:

"In Zukunft wollen wir die Sicherheit weiter verbessern und dabei die Technologie von CoolBitX nutzen."

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