Der Kommissar der japanischen Finanzaufsicht (FSA) hat am 22. August in einem Interview mit Reuters angegeben, dass die Behörde möchte, dass die Kryptobranche „unter angemessener Regulierung wächst.“
Toshihide Endo, Kommissar von Japans FSA, sagte gegenüber Reuters, dass das Ziel der Behörde sei, für die Entwicklung der Krypto-Industrie eine „Balance” zwischen Anlegerschutz und technologischer Innovation zu finden. Dem fügte er hinzu:
„Wir haben keinerlei Absicht die Branche übermäßig auszuhöhlen. Wir möchten vielmehr, dass sie unter angemessener Regulierung wächst.“
Im Juli hatte die FSA noch erwogen, die rechtliche Grundlage für die Regulierung von Kryptobörsen zu ändern und sich dabei auf das Gesetz für Finanzinstrumente und Börsen (FIEA) zu stützen, anstatt auf das bisherige Gesetz für Zahlungsdienstleistungen.
Zuvor hatte die FSA diesen Monat die Untersuchungsergebnisse ihrer Ermittlungen gegen eine Reihe von Kryptobörsen veröffentlicht, wobei explizit angemerkt wurde, dass die Ermittlung ihre „Priorität beim Anlegerschutz“ hatte.
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