Die Unternehmenssparte von Kodak stellte im Rahmen einer zweitägigen Konferenz in New York eine Blockchain-Plattform für die Dokumentenverwaltung vor, wie aus einer Mitteilung vom 5. Juni hervorgeht.
Das Unternehmen sagt, dass die Technologie es Unternehmen und Behörden ermögliche, sensible Dokumente besser zu verwalten und sicher zu verwahren. Dabei werden Workflows und die Archivierung automatisiert, um sicherzustellen, dass auf Datensätze in Echtzeit zugegriffen werden kann.
Laut Kodak kann dieses System Unternehmen dabei helfen, Kosteneinsparungen von bis zu 40 Prozent zu erzielen, indem es die Produktivität verbessert und den Verlust von Informationen verhindert.
Weitere Produkte, die im Rahmen der Veranstaltung vorgestellt wurden, waren Scan Cloud, mit der Benutzer Daten überall verarbeiten können.
Über "Smart Cities" wurde auf der Konferenz ebenfalls gesprochen. Das ist ein Konzept, bei dem modernste Technologien zur Verbesserung von Infrastruktur und Dienstleistungen in städtischen Gebieten eingesetzt werden.
Das Unternehmen hat bereits zuvor mit Hilfe von Blockchain Datenbanken aufgebaut. Kürzlich hat sie auch eine Partnerschaft mit RYDE Holding geschlossen, um eine Plattform für Bildrechte aufzubauen mit dem Zweck, das Urheberrecht zu schützen und Fotografen bei der Monetarisierung ihrer Werke zu unterstützen. Eine Betaversion, die unter dem Namen KodakONE läuft, konnte über 890.000 Euro an Lizenzansprüchen generieren.
Bereits im Februar 2018 war Kodak gezwungen, die Einführung seiner Kryptowährung KodakCOIN zu verschieben, um den Status potenzieller Investoren zu bewerten. Das geschah einen Tag vor dem geplanten Initial Coin Offering.
Im vergangenen Monat sicherte sich das polnisch-britische Fintech-Unternehmen Billon einen Zuschuss der Europäischen Kommission in Höhe von 1,9 Mio. Euro zur Förderung der Entwicklung eines eigenen Blockchain-Dokumentenmanagementsystems.
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