Liechtenstein: Krypto-Vermögensverwalter wird von Scheich unterstützt

Der Atrikel wurde aktualisiert, um einen Fehler im Namen des an der Finanzierung beteiligten Scheichs richtigzustellen, bei dem es sich um Scheich Saeed bin Ahmed Al Maktoum und nicht um Scheich Ahmed bin Al Maktoum handelt. 

Der aus Dubai stammende Scheich Saeed Ahmed bin Al Maktoum unterstützt den in Liechtenstein ansässigen Krypto-Vermögensverwalter Invao, wie Bloomberg am 5. Februar berichtet. Das Unternehmen will dadurch weitere Kapitalgeber in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) finden.

Das Privatbüro des Scheichs soll Invao dabei helfen, Investitionskapital in den Vereinigten Arabischen Emiraten zu generieren. Invao ist ein Unternehmen, das seinerseits in Kryptowährungen und Blockchain-Startups investiert, als Anlagemethode für seine Kunden.

Trotz der schwachen Kryptomärkte hat Invao schon mehr als 1 Mio. US-Dollar investiert und dabei Gewinn erzielt, wie die Wirtschaftszeitung Arabian Business angibt. „Selbst in unseren schwächsten Monaten haben wir noch 8% Rendite eingefahren“, so Frank Wagner, Mitgründer von Invao.

Die Partnerschaft mit Invao ist ein weiterer Schritt auf dem Weg der Arabischen Emirate, bis 2021 zum Zentrum für Blockchain-Investitionen zu werden. Entsprechende Äußerungen machte Hisahm Al Grug, der Geschäftsführer des königlichen Privatbüros.

Im April 2018 hatte Scheich Mohammed bin Rashid, Vizepräsident und Premierminister der Vereinigten Arabischen Emirate sowie Herrscher von Dubai, die „VAE Blockchain Strategie 2021“ ins Leben gerufen. Damals gab er sich überzeugt, dass die Einführung von Blockchain der Regierung des Landes dabei helfen wird, die Herausforderungen der Zukunft zu meistern, außerdem könnten die Verwaltungskosten der Behörden damit um 3 Mrd. US-Dollar pro Jahr gesenkt werden.

Die Blockchain-Strategie strebt vier grundlegenden Zielrichtungen an: „Zufriedenheit der Bürger, Effizi­enz­stei­ge­rung der Behörden, verbesserte Gesetzgebungsverfahren und globales Wirtschaftswachstum.“

Im Dezember 2018 hat die SCA, die Börsenaufsicht der Vereinigten Arabischen Emirate, angekündigt, die Regulierungsvorschriften für Initial Coin Offerings (ICO) noch im ersten Halbjahr 2019 vorzulegen. SCA Chef Obad Al Zaabi meldete, dass seine Behörde „schon die Verträge mit den Anwaltsbüros unterzeichnet hat, die die Bestimmungen zur ICO-Regulierung formulieren sollen“.