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Ana Berman
Verfasst von Ana Berman,
Igor Belkin
Geprüft von Igor Belkin,Ehemaliger Redakteur

Krypto-Wallet-Anbieter Blockchain.com eröffnet Büro in Litauen

Der große Krypto-Wallet-Anbieter Blockchain.com eröffnet sein fünftes Büro und kündigt den Aufbau eines Mitarbeiterteams in Litauen an.

Krypto-Wallet-Anbieter Blockchain.com eröffnet Büro in Litauen
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Der Krypto-Wallet-Anbieter Blockchain.com hat seinen fünften Bürostandort eröffnet und setzt damit seine Expansion in Europa fort, wie das Unternehmen am 19. Februar in einem Blogbeitrag bekanntgab.

Laut Blockchain.com habe das Unternehmen mehrere Standorte in Europa in Betracht gezogen und sich für die Stadt Vilnius in Litauen entschieden. Das Unternehmen sagte, dass es festgestellt habe, dass das Land sich wirklich um Innovation bemühe und der perfekte Ort für ein neues Büro sei.

Die Kryptofirma erklärte auch, dass sie Mitarbeiter in Litauen einstellen wolle. In den kommenden Wochen sollen dafür neue Stellenangebote veröffentlicht werden.

Der litauische Minister für Wirtschaft und Innovation Virginijus Sinkevičius kommentierte dazu:

"Wir freuen uns, Blockchain in Vilnius zu begrüßen. Die Präsenz eines so bekannten Unternehmens wie Blockchain wird Litauen in den Mittelpunkt der internationalen Blockchain-Community rücken."

Laut seiner Webseite liegt der Hauptsitz von Blockchain.com derzeit in Luxemburg. Das Unternehmen habe auch Büros in London, New York und San Francisco, so der Blog-Post.

Bereits im Jahr 2014 warnte die Zentralbank Litauens Verbraucher offiziell vor möglichen Risiken im Zusammenhang mit Kryptowährungen. Am 14. Februar veröffentlichte die Bank jedoch eine aktualisierte Mitteilung über virtuelle Vermögenswerte und Initial Coin Offerings. Darin wird offiziell die Lancierung von Investmentfonds für professionelle Anleger in virtuelle Vermögenswerte gestattet.

Außerdem heißt es in dem Dokument, dass es den Finanzmarktteilnehmern gestattet sein werde, Kryptodienste von Drittanbietern zu nutzen und Dienste für Personen anzubieten, die mit der Kryptobranche zu tun haben. Bedingung dafür sei, dass sie die Richtlinien zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismus einhalten. Allerdings sei die Annahme von Kryptozahlungen für Finanzinstitute in Litauen nach wie vor verboten, heißt es in dem Dokument.

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