Microsoft Japan kooperiert mit Start-up um die Blockchain-Annahme des Landes zu erhöhen

Der japanische Arm des Computer-Riesen Microsoft hat sich mit dem aufkommenden Blockchain Start-up LayerX zusammengetan, um die Einführung der Technologie zu "beschleunigen", berichtete Cointelegraph Japan am 30. November.

LayerX, das im August als Joint Venture aus der News-Kurations-App Gunosy und dem Beratungsdienst AnyPay gegründet wurde, beaufsichtigt die Blockchain-Integration für Unternehmen, einschließlich Bereichen wie intelligente Verträge und allgemeine Beratung.

Mit der Azure-Block-as-a-Service-Lösung (BaaS) von Microsoft wollen die Unternehmen die Technologie in der heimischen Wirtschaft weiter fördern.

"Wir werden den Einführungsprozess vollständig unterstützen, bis hin zur technischen Unterstützung der fertigen Implementierungen", heißt es in einer begleitenden Pressemitteilung. Hinzukommend steht darin:

"Beide Unternehmen werden auf die Verwirklichung der Transformation des Lebens und der Arbeitspraktiken der Menschen hinarbeiten, indem sie die Implementierung der Blockchain-Technologie in verschiedenen Branchen fördern."

Anfang dieses Monats veröffentlichte Microsoft sein Cloud-basiertes Azure-Blockchain-Entwicklungskit, welches sich laut Führungskräften zunächst auf drei Bereiche konzentrierten: "Schnittstellen verbinden, Daten und Systeme integrieren und intelligente Verträge und Blockchain-Netzwerke bereitstellen."

Die Aktion in Japan ist der jüngste Schritt in der ständig wachsenden Aktivität des Landes, sowohl in der Blockchain- als auch in der Kryptowährung, wobei mehrere Einheiten an der Verbreitung der Technologie bei den Verbrauchern beteiligt sind.

Zwei japanische Kryptowährungsbörsen, Coincheck und Zaif, erholen sich inzwischen weiter von Hacks im Januar und September dieses Jahres, die zu Verlusten von fast 530 Millionen Euro führten.