Mongolei: Zentralbank gibt Erlaubnis zur Ausgabe der ersten digitalen Währung

Der größte Mobilfunkbetreiber der Mongolei ist das erste lizenzierte Unternehmen des Landes, das seine eigene digitale Währung herausgibt. Dies geht aus einem Bericht des offiziellen staatlichen Medienkonzerns Montsame am Freitag, de 28. September, hervor.

Dem Finanzsektor von Mobicom "Mobifinance" ist es nun gestattet, die e-Währung, genannt "Candy", auszugeben, bestätigt Montsame. Die Führungskräfte haben am Freitag bei einer feierlichen Veranstaltung im Hauptbüro der mongolischen Zentralbank (Bank of Mongolia) die offizielle Genehmigung erhalten.

Bezüglich des Meilensteins, welcher rund fünf Monate nach der Annahme der formellen digitalen Währungsregulierung durch die Zentralbank kam, zeigte sich Mobicoms CEO Tatsuya Hamada äußerst optimistisch hinsichtlich der zukünftigen Rolle des Phänomens in der Wirtschaft.

"Da digitale Währungen zu zirkulieren beginnen, werden auch Geldautomaten und Karten der Vergangenheit angehören", zitiert ihn Montsame.

Gemäß den von der Zentralbank im April vorgelegten Plänen für digitale Währung "definiert die Verordnung: Wer am digitalen Währungssystem teilnehmen wird und wie; der Prozess der Erteilung von Genehmigungen; Rechten und Pflichten von Kunden und Dienstleistern".

"Es sollte auch die weitere Entwicklung der FinTech-Technologie und des Zahlungssystems unterstützen", erklärte Montsame zu diesem Zeitpunkt.

Candy existiert bereits als ein ganzes Ökosystem für mongolische Konsumenten, die die digitale Währung nutzen können, um bei einer Reihe von Unternehmen verschiedene Waren und Dienstleistungen zu bezahlen.