Kanada: Bank will mit Blockchain „komplexe“ Prozesse vereinfachen

Eine große kanadische Bank plant Blockchain einzusetzen, um damit Transaktionsabwicklungen zu vereinfachen, wie aus der dazugehörigen Pressemitteilung vom 21. Oktober hervorgeht.

In Zusammenarbeit mit dem IT-Dienstleister CGI und dem Blockchain-Startup Skuchain will die National Bank of Canada (NBC) sogenannte „Smart Contracts“ anwenden, wodurch gewisse Prozessabläufe, die zurzeit noch per E-Mail bearbeitet werden, optimiert werden sollen.

Der Service besteht aus einer Kombination der Trade360 Plattform von CGI und der Smart Contract Software von Skuchain, wobei die Plattform Brackets als Grundlage dient.

Durch die Verbindung dieser beiden Systeme, sollen die „Verarbeitungszeiten verbessert, Risiken reduziert und die Kundenbeziehungen der Bank gestärkt werden“, wie die Pressemitteilung angibt.

„Dieses Pilotprojekt ist eine tolle Chance, um Blockchain-Technologie einzusetzen und damit die Abwicklung von Akkreditiven (Schuldversprechen) und Garantien zu vereinfachen bzw. diese gleichzeitig transparenter und sicherer zu machen“, so Patrice Roy, Vize-Präsident für Zahlungsverfahren und Zahlungsmittelverwaltung bei der National Bank of Canada. Dem fügt er hinzu:

„Dies versetzt uns in die Lage, unseren Geschäftskunden eine einfache, schnelle und effiziente Bearbeitung anzubieten, was ihren betrieblichen Alltag erleichtert.“

Dies ist nicht das erste Projekt, in das die NBC involviert ist. Im April war die Bank einer der ersten Tester der Quorum-Plattform von JPMorgan, die sich auf die Herausgabe von Finanzinstrumenten spezialisiert.

Damals sagte ein Sprecher der NBC, dass die Blockchain-Technologie „das Potenzial hat, die Finanzbranche stark zu verändern.“