Neue deutsche Parkhaus-App setzt für Zahlungsabwicklung auf IOTA

Die zur EDAG-Gruppe gehörende Innovationsschmiede trive.me hat eine Parkhaus-App mit integrierter IOTA-Zahlungsabwicklung entwickelt, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung vom 20. August.

Schrankenzugriff mit Bluetooth

Die für iOS und Android erhältliche Smartphone-App namens trive.park ermöglicht laut Aussage der Entwickler die Reservierung von Parkplätzen vor Fahrtantritt und deren Bezahlung. Durch Bluetooth-Zugriff können die Kunden direkt mit der Schrankenanlage kommunizieren, was “das oft umständliche Hantieren mit Parkkarten oder anderen Zugangsmedien” unnötig mache. Bezahlvorgänge werden laut trive.me mit Hilfe der Tangle-Technologie von IOTA abgewickelt.

Wie im Google Play Store zu lesen ist, kann die trive.park-App bereits in einzelnen Parkhäusern in München, Fürth, Augsburg und Berlin genutzt werden. Wie trive.me dort schreibt, sollen die Liste an unterstützten Parkhäusern noch in 2019 auf Standorte “in ganz Deutschland” erweitert werden.

IOTA setzt auf Partnerschaften und Forschung

Systeme aus dem Bereich des Internets der Dinge (IoT) mit IOTA-Unterstützung dürften dank einer Partnerschaft mit dem Hardwarehersteller STMicroelectronics künftig noch häufiger anzutreffen sein. Dieser hat vor Kurzem erst sein Softwarepaket für eigene IoT-Boards um Unterstützung für IOTAs Tangle erweitert.

Die IOTA Foundation konzentriert ihre Kräfte aktuell auf ihr geplantes Coordicide-Projekt, mit dem das Tangle-System künftig völlig dezentral werden soll. Um die Forschung voranzutreiben, hat die Stiftung ein 5 Millionen US-Dollar schweres Förderprogramm aufgelegt.