Neue IOTA-Partnerschaft: Riddle & Code setzt für Internet der Dinge auf Tangle

Der österreichische Hardwarehersteller Riddle & Code ist eine Partnerschaft mit IOTA zur Schaffung einer Umgebung für Transaktionen im Internet der Dinge (IoT) eingegangen, so eine Pressemitteilung der IOTA-Foundation vom 3. Dezember.

Laut Riddle & Code-Gründer soll der von IOTA entwickelte Tangle zur Kommunikation der IoT-Geräte untereinander und der von dem Unternehmen bereitgestellten Middleware genutzt werden. Er sagt dazu:

"Industrielle und intelligente Stadtumgebungen der realen Welt erfordern vertrauenswürdige, skalierbare und transparente Umgebungen von der End-to-End- bis zur Datenspeicherung. Indem wir jeden IoT-Sensor oder jede Maschine mit unseren Kryptochips und unserer Middleware sicher mit dem IOTA-Tangle verbinden, liefern wir genau das."

Der Vorteil einer direkten Implementierung des IOTA-Tangles in Krypto-Chips gibt den Geräten laut Riddle & Core eine eindeutige Identität und macht diese zu einer vertrauenswürdigen Datenquelle. Bislang könnten industrielle IOTA-Projekte nur verteilte Ledger zur Datenverarbeitung und -speicherung verwenden. Durch den neuen Ansatz sei künftig eine einfache und effektive Unterscheidung zwischen vertrauenswürdigen Datenquellen und externen Quellen möglich.

Als Folge der Partnerschaft wird der Funktionsumfang von an das IOTA-Ökosystem angeschlossenen Geräten deutlich erweitert, wie Holger Köther, Direktor für Kooperationen bei der IOTA Stiftung, erklärt.

"Diese Integration mit Riddle & Code verwirklicht die Vision der IOTA Foundation, alle angeschlossenen Geräte zu unterstützen. Mit diesem Schritt sind die Voraussetzungen für das nötige Vertrauen der Industrie gegeben, um eine hochinnovative technische Infrastruktur für effizientere Geschäftsprozesse zu schaffen."

Wie andere Initiativen von Industrieunternehmen zeigen, erfreut sich der IOTA-Tangle dank seiner guten Skalierbarkeit gerade in diesem Sektor einer zunehmenden Beliebtheit. So experimentiert Japans ICT-Konglomerat Fujitsu mit der IOTA-Technik für Buchungskontrollprozesse in der Fertigungsindustrie. Das Werkzeugmaschinenlabor der deutschen Universität RWTH Aachen sucht im Rahmen eines Programms für Master-Studenten und Doktoranden weitere Anwendungsbeispiele für IOTA in der Industrie.