Neue Scherzwerbung von Google stellt Kryptowährungen als Geld in Frage

Google hat sich am Dienstag, den 9. Oktober, in die Debatte über die Kryptowährung als Geld eingeschaltet. Dabei wurde im Rahmen eines Einführungsvideos für ein neues Feature aus seinem Google Assistant Tool über deren Gültigkeit gesprochen.

Bei der Demonstration ihrer Anrufbildschirm-Anrufer-ID-Funktion diskutieren zwei Google-Moderatoren kurz über Kryptowährungen in einem gestellten Streit.

Der Anrufbildschirm zeigt bei der Identität eines eingehenden Anrufs "Stromgesellschaft" an. Der Zweck des Anrufs - eine weitere Funktion des Anrufbildschirms - ist "Rechnung ist super hoch".

"Kryptowährungs-Mining verbraucht viel Energie", erklärt der Moderator. Darauf antwortet der andere:

"Kryptowährung? Das Geld ist nicht echt."

 

Warum Google genau Kryptowährungen in den Mittelpunkt der Einführung des Anrufbildschirms gestellt hat, bleibt unklar. Das fasst allerdings die etwas negative offizielle Haltung von Google gegenüber der Branche ziemlich gut zusammen.

Wie Cointelegraph berichtete, hat das Unternehmen kürzlich eine Kehrtwende bezüglich seines vollständigen Werbeverbots für Kryptowährungsunternehmen gemacht. Ursprünglich wurde das Verbot im Juni eingeführt.

Von diesem Monat an, so das Unternehmen, würde es seine Richtlinien so ändern, dass es "regulierten Kryptowährungsbörsen möglich ist, in den Vereinigten Staaten und Japan Werbung zu machen".

Während die Quellen den Anlass für den Sinneswandel nicht erklärten, gibt der Anrufbildschirm-Sketch einen weiteren Hinweis darauf, dass die Haltung von Google alles andere als einseitig ist.

"Ich habe Neuigkeiten für dich", fuhr der Moderator, der sich mit Krypto-Mining beschäftigt, fort, "Geld ist nicht echt", worauf der andere antwortet:

"Willst du wirklich diese Lüge leben?"