Orchid: OXT-Kurs rutscht nach Start auf Coinbase Pro um 20 Prozent ab

Das amerikanische Blockchain- und Softwareentwicklungsunternehmen Orchid Labs hat ein Datenschutznetzwerk und den firmeneigenen Token OXT herausgebracht.

Laut einem Blogbeitrag vom 16. Dezember wird die digitale Währung OXT von Orchid ab sofort für den Handel an der großen Kryptowährungsbörse Coinbase Pro in den USA angeboten.

Einer Ankündigung zufolge soll OXT in den Ländern verfügbar sein, die von Coinbase unterstützt werden, mit Ausnahme des US-Bundesstaates New York. Coinbase Pro akzeptiert seit dem 13. Dezember OXT-Einzahlungen.

OXT-Token ermöglichen Kauf und Verkauf von VPN-Diensten oder Bereitstellung von Bandbreite

Wie zuvor berichtet wurde, bietet Orchid ein dezentrales virtuelles privates Netzwerk (VPN) für anonyme Kommunikation und virtuelles privates Netzwerken. Der firmeneigene Token OXT basiert auf dem ERC-20-Standard. Er dient der Unterstützung des Netzwerks und wird zum Kauf und Verkauf von VPN-Diensten oder zur Bereitstellung von Bandbreite auf dem Marktplatz von Orchid verwendet.

Auf der Webseite von Orchidee heißt es, das Unternehmen wolle keine weiteren OXT ausgeben. Das begrenzte Angebot beträgt beim Start eine Milliarde OXT.

Orchid-Kurs sinkt nach Markteinführung um über 20 Prozent

Nach dem Start des Orchid-Netzwerks fiel der OXT um mehr als 20 Prozent. Der Token liegt bei Redaktionsschluss bei 0,251 US-Dollar. Das entspricht einem Rückgang um 25 Prozent in den letzten 24 Stunden, wie aus Daten von Coinbase Pro hervorgeht. Laut dem Orchid-Block-Explorer, der auf dem großen Explorer Etherscan von Ethereum basiert, wird der Orchid-Token bei Redaktionsschluss auf 260 Adressen gehalten. Das OXT-Handelsvolumen auf Coinbase Pro beläuft sich auf 2,5 Millionen OXT, das sind bei Redaktionsschluss rund 627.000 US-Dollar.

Wie Cointelegraph bereits berichtete, hat Orchid 43 Mio. US-Dollar aufgebracht, um sein dezentrales und überwachungsfreies Open-Source-Internetprotokoll zu finanzieren und anonymen Internetzugang weltweit anzubieten. Laut einem Antrag, der der US-Wertpapieraufsicht SEC im Jahr 2018 vorgelegt wurde, prognostizierte das Unternehmen zunächst, dass es 125 Mio. US-Dollar aufbringen würde.